# Klassenhierarchie Bestandsaufnahme aller Python-Klassen in `lib/` (Stand 2026-10-10). Kurzes Ergebnis vorweg: es gibt praktisch **keine Vererbung** in diesem Code (eine Ausnahme: `DerivedTro(TroBase)`, plus die Standard-Exception `RegistrationError(RuntimeError)`). Alles andere sind flache, eigenständige Klassen — entweder `@dataclass` (veränderlicher Laufzeit-/Analysezustand) oder Pydantic `BaseModel` (validierte Daten, die auch als JSON ein-/ausgehen). Eine klassische "ist-ein"-Hierarchie zu suchen wäre hier der falsche Blickwinkel; interessanter ist, **wer wen enthält/referenziert** und in welchem Modul-Layer eine Klasse sitzt (siehe Layer-Kommentar oben in `model.py`). ## Modul-Layer (wer darf wen importieren) ``` tro_catalog.py (Typ-Ebene: was ein TRO-Typ ist) | v model.py (Instanz-Ebene: ein konkreter TRO, die TRO-JSON) | v tro_flow.py (Ableitung: CSV-Graph -> Analysis -> TroDocument) | +----------------------+ v v scl_context.py tro_annotate.py (Ausgabe: annotierte Zeichnung) (TroDocument -> SclFile, Render-Kontext) | v scl_skeleton.py (Ausgabe: SclFile -> FB_Main.scl, generisch oder per Jinja-Template) material_flow.py dxf_registration.py (eigenständig, ohne Abhängigkeit auf obige) tro_overrides.py (importiert model.Connection / model.TroCandidate) e_planning.py (Brücke zur E-Planung; importiert dxf_registration, liest das CSV über material_flow; scl_context kennt nur EplanDocument) ``` `tro_flow.py` und `tro_annotate.py` definieren keine eigenen Klassen (nur Funktionen). `scl_skeleton.py` hat genau eine (`SclTemplates`, Jinja-Anbindung). `material_flow.py` hat Graph-Dataclasses — das ist CSV-Rohmodell, nicht TRO-Modell. ## Vererbung (ASCII) ``` RuntimeError (stdlib) BaseModel (pydantic, stdlib: pydantic) | | +-- RegistrationError +-- _Positioned (model.py, Mixin) (dxf_registration.py) | +-- TroBase | +-- DerivedTro +-- TroCandidate ``` Das ist die gesamte `class X(Y)`-Liste im Projekt — alle anderen Klassen unten haben `object`/`BaseModel` direkt als einzige Basis und erscheinen hier nur noch als Gruppen nach Datei. ## Klassen nach Datei, mit Komposition ("enthält") ``` lib/tro_catalog.py [Typ-Katalog, keine Instanzdaten] ├── TroItem (Konstanten-Klasse: Bauteilarten wie SEPARATOR, SWITCH) ├── TroSymbol (Konstanten-Klasse: Zeichensymbole wie CIRCLE, TRIANGLE) ├── TroStyle(BaseModel) Farbe/Darstellung einer Typgruppe └── TroDefinition(BaseModel) └─ style: TroStyle (1 TroDefinition hat genau 1 TroStyle) lib/model.py [Instanz-Ebene / TRO-JSON] ├── TroBase(BaseModel) │ └─ definition() --> TroDefinition (gelesen aus tro_catalog, nicht gespeichert) │ └── DerivedTro(TroBase) [einzige echte Vererbung im Projekt] ├── _Positioned(BaseModel) (Mixin: position {x,y,z}, describe_position) │ ├── TroBase, TroCandidate ├── Connection(BaseModel) (from/to/kind zwischen zwei TRO-IDs) ├── TroCandidate(_Positioned) (gemeldete Stelle, an der ein TRO erwartet wird) ├── Analysis(BaseModel) │ ├─ tros: list[DerivedTro] │ ├─ isolated: list[DerivedTro] │ └─ boundaries: list[DerivedTro] └── TroDocument(BaseModel) (= _tro.json) ├─ tros: list[DerivedTro] ├─ boundaries: list[DerivedTro] ├─ connections: list[Connection] └─ candidates: list[TroCandidate] lib/material_flow.py [CSV-Rohmodell -> Graph, @dataclass] ├── Element (1 CSV-Zeile) ├── Node │ └─ element: Element ├── Edge ├── Graph │ ├─ nodes: dict[str, Node] │ ├─ edges: list[Edge] │ └─ unassigned: list[Element] ├── TrackNode │ └─ element: Element | None ├── TrackEdge └── TrackGraph ├─ nodes: dict[str, TrackNode] └─ edges: list[TrackEdge] lib/tro_overrides.py [manuelle Korrekturen aus cfg/tro_overrides.ini, @dataclass] ├── TroOverride (Typkorrektur an einem abgeleiteten TRO: tro_id ODER separator) ├── SplitSpec (TRO aus einem bestehenden heraustrennen) ├── MergeSpec (mehrere TROs zu einem zusammenfassen) └── Overrides (Sammelcontainer für eine CSV-Datei) ├─ tros: dict[str, TroOverride] ├─ splits: list[SplitSpec] ├─ merges: list[MergeSpec] ├─ connections: list[model.Connection] └─ candidates: list[model.TroCandidate] lib/dxf_registration.py [CSV<->DXF Koordinatentransform] ├── RegistrationError(RuntimeError) └── Transform(BaseModel) lib/scl_context.py [Render-Kontext für die SCL, BaseModel] ├── SclName (Wert + Merker todo: noch aus der E-Planung offen?) ├── SclSeparator (ein stInSeparator-Block) ├── SclSwitch (ein stInSwitch-Block + FC_Direction-Aufruf) ├── SclSwitchExit (Weichenabgang + darüber erreichbare TROs) ├── SclScanner (ein stInBarcodeReader-Block) ├── SclJam (Staubereich an Ein-/Ausgang) ├── SclTro (alles für eine REGION) │ ├─ separators: list[SclSeparator] │ ├─ switches: list[SclSwitch] │ ├─ switch_exits: list[SclSwitchExit] │ ├─ scanners: list[SclScanner] │ ├─ jam_entries / jam_exits: list[SclJam] │ └─ main_tro, safety, ... : SclName └── SclFile (die ganze Datei) └─ tros: list[SclTro] (in Fliessrichtung) lib/scl_skeleton.py [SCL-Ausgabe] └── SclTemplates (Ordner mit .scl.j2, hält ein jinja2.Environment) lib/e_planning.py [Brücke Layout <-> E-Planung] ├── EDevice(BaseModel) (ein BMK aus *_positionsdraw.json: VERW, Bezeichnung, Position) ├── LayoutPoint (@dataclass: punktartiges Layout-Bauteil in CSV-Koordinaten) ├── Rule (@dataclass: eine Regel aus cfg/e_planning.ini) ├── Assignment(BaseModel) (BMK in einer Rolle an einem Layout-Bauteil, mit Abstand) ├── Drive(BaseModel) (Motor MA ↔ Motorschutz FC) └── EplanDocument(BaseModel) (= _eplan.json) ├─ transform: Transform (aus dxf_registration) ├─ assignments: list[Assignment] └─ drives: list[Drive] ``` ## Auffälligkeiten für ein mögliches Refactoring 1. ~~`OpenPoint` existiert zweimal~~ — erledigt 2026-10-10: zu `model.TroCandidate` zusammengefasst (`expect` → `type_name`, `x/y/z` → `position`); `ConnectionSpec` durch `model.Connection` ersetzt; `tro_overrides.py` importiert beide aus `model.py`. 2. **Zwei parallele Graph-Hierarchien** in `material_flow.py` (`Node/Edge/Graph` vs. `TrackNode/TrackEdge/TrackGraph`) teilen sich keine Basisklasse, obwohl Struktur und Feldnamen sich stark ähneln (`node_id, kind, ...` / `src, dst, ...`). Eine gemeinsame leichte Basis (z. B. ein generisches `GraphBase[NodeT, EdgeT]`) wäre möglich, aber angesichts der wenigen Stellen, die beide Typen anfassen, vermutlich mehr Abstraktion als Nutzen. 3. **`TroItem` und `TroSymbol` sind reine Konstanten-Namespaces** (keine Instanzen, keine Methoden außer `TroItem.all()`), kein Pydantic-Modell wie der Rest von `tro_catalog.py`. Das ist bewusst so (siehe Docstring: "damit Tippfehler auffallen") und funktioniert wie ein `Enum`-Ersatz — ein `StrEnum` wäre eine nahe liegende, idiomatischere Alternative, falls ein Refactoring ansteht. 4. Die einzige echte Vererbung (`DerivedTro(TroBase)`) ist sauber: `TroBase` ist bereits so geschnitten, dass es für Systemgrenzen (`boundaries`) wiederverwendet wird, `DerivedTro` ergänzt nur das, was die CSV-Ableitung zusätzlich weiß. Kein Handlungsbedarf. **Fazit:** Die Code-Basis nutzt Vererbung bewusst kaum — die Architektur trennt stattdessen über Module (Typ-Katalog vs. Instanz vs. Ableitung vs. Ausgabe, siehe `model.py`-Kopfkommentar) und über Komposition. Ein Refactoring in Richtung "mehr Vererbung" wäre hier eher kontraproduktiv. Die doppelte `OpenPoint`-Definition (1) ist behoben; offen bleibt nur optional `StrEnum` statt Konstanten-Klassen (3). ## Die komplexen Klassen im Einzelnen Die folgenden Abschnitte beschreiben je Klasse, **wozu** sie da ist, **was darin passiert** und **wer sie erzeugt bzw. liest**. Einfache Datenhalter ohne eigene Logik — `Connection`, `TroCandidate`, `Edge`, `TrackEdge`, `TroItem`/`TroSymbol` und die kleinen Blöcke `SclSeparator`, `SclSwitch`, `SclSwitchExit`, `SclScanner`, `SclJam` — sind im Baum oben ausreichend beschrieben und bekommen keinen eigenen Abschnitt. ### `TroDefinition` (+ `TroStyle`) — `lib/tro_catalog.py` **Wozu:** Beschreibt einen TRO-**Typ**, nicht eine Stelle in der Anlage: Kurzname (`1Sep1Swi`), Siemens-FB (`FB_ILS_MTRO_1Sep1Swi`), Bauteile (`{"Separator": 1, "Switch": 1}`), Farbgruppe und CAD-Symbol. Der Katalog aller Definitionen ist die ausführbare Form von `doc/TRO_Typen.md`. **Was passiert darin:** Pydantic mit `validate_assignment` und `extra="forbid"` — eine Definition kann nie ungültig werden, auch nicht über die `set_*`-Methoden. `_clean_items` wirft Bauteile mit Anzahl ≤ 0 heraus. Ein eigener `__init__` erlaubt die alte Positionsform `TroDefinition("1Sep", "FB_...", {...})`. Dazu kommen Abfragen (`get_items`, `has_item`, `get_item_fb`, `get_total_items`) und Darstellungshelfer (`get_dot_attrs`, `mermaid_class/_classdef`, `describe_items`). `TroStyle` liefert nur die Farben einer Gruppe für Graphviz, Mermaid und CAD. **Wer nutzt sie:** Über `get_tro(name)`/`catalog()` jeder, der vom Typnamen auf FB oder Bauteile kommen muss — vor allem `TroBase.definition()`; außerdem `tro_flow` (Typprüfung), `tro_annotate` (Farbe/Symbol, `--emit-lisp`) und die Doku-Grafiken. ### `TroBase` / `DerivedTro` — `lib/model.py` **Wozu:** Ein konkreter TRO in einer Anlage (Instanz). `TroBase` ist der Kern, den jeder TRO hat, egal woher er stammt: `tro_id`, `type_name`, `separators`, `predecessors`/`successors`, `position`. `DerivedTro` ergänzt, was `tro_flow` beim Ableiten aus dem CSV zusätzlich weiß: `hosts`, `scanners`, `reason`, `colocated`, `position_from`/`position_points`. Systemgrenzen (`SYSn`) sind ebenfalls `DerivedTro`. **Was passiert darin:** - `fb_block` und `items` sind **berechnete** Felder: bei jedem Zugriff aus dem Katalog gelesen (`definition()` → `get_tro(type_name)`), nie gespeichert. In der JSON stehen sie trotzdem (`fbType`, `items`), damit sie lesbar ist. - `_check_catalog_fields` (Validator vor dem Einlesen): steht in einer JSON ein `items`/`fbType`, das nicht zum Typ passt, ist das ein Fehler — "den Typ ändern, nicht die Bauteile". Danach werden die Felder verworfen. - Aliase: in der JSON `id`/`type`, im Code `tro_id`/`type_name` (`populate_by_name`). - `_Positioned` (Mixin) wandelt `position` zwischen Tupel und `{"x","y","z"}` und liefert `x`/`y`/`z` und `describe_position()`. - `DerivedTro.connected`: hat der TRO überhaupt Nachbarn? **Wer nutzt sie:** `tro_flow.derive_tros`/`derive_boundaries` erzeugen sie, `scl_context` liest sie (als `TroBase`), `tro_annotate` zeichnet sie. ### `Analysis` — `lib/model.py` **Wozu:** Das Arbeitsergebnis eines Ableitungslaufs, bevor daraus eine Datei wird. Enthält mehr als die JSON: Kanten als Tupel, Kantenarten, isolierte TROs, unbekannte Typen, Befunde, die verwendete Methode. **Was passiert darin:** Fast nur Daten; `by_id()` sucht über TROs und Systemgrenzen. Befüllt wird sie in `tro_flow.analyse_tros` in fester Reihenfolge: `derive_tros` → `derive_boundaries` → `locate_tros` (Position, nötig für die Reihenfolge auf einer Kreiselbahn) → `link_tros` (Kanten und Kantenarten) → Prüfung gegen den Katalog. **Wer nutzt sie:** `tro_flow` (Bericht, Diagramm, `--json`) und `tro_annotate` (zeichnet direkt aus der `Analysis`, ohne Umweg über die JSON). ### `TroDocument` — `lib/model.py` **Wozu:** Die TRO-JSON `_tro.json` (Schema `sps_skel-tro-v3`) — die Schnittstelle zwischen Ableitung (`tro_flow --json`) und SCL-Ausgabe (`scl_skeleton`). Weil beide Seiten dieselbe Klasse benutzen, kann das Format nicht unbemerkt auseinanderlaufen. **Was passiert darin:** `from_analysis()` macht aus einer `Analysis` ein Dokument (Kanten + Kantenarten → `Connection`-Liste). `to_json()` schreibt mit den JSON-Aliasen, `from_json()` liest und prüft. `extra="forbid"` sorgt dafür, dass ein umbenannter oder falscher Schlüssel als Fehler auffällt statt still einen Standardwert zu bekommen; `scl_skeleton.main` meldet bei falschem `schema` gezielt "mit tro_flow neu erzeugen". **Wer nutzt sie:** geschrieben von `tro_flow --json`, gelesen von `scl_skeleton.load_document` → `scl_context.build_context`. ### `Element`, `Graph`, `TrackGraph` — `lib/material_flow.py` **Wozu:** Das Rohmodell aus dem CSV-Export (ILS 2.0), noch ohne TRO-Begriff. - `Element` = eine CSV-Zeile: Art, ID, Name, Nachbarn, `track_ids`, Merkmale, Position, Bounding-Box, Anschlusspunkte K1..K4. - `Graph` (`Node`/`Edge`) = grober **Materialfluss-Graph**: Transportobjekte (Strecke, Gefällestrecke, Kreisel-Bahn) als Knoten, Geräte (Separatoren, Weichen, Scanner …) an die Knoten gehängt (`Node.devices`), Stationen und Übergaben als Kanten. - `TrackGraph` (`TrackNode`/`TrackEdge`) = feiner **Bahnzusammenhang**: jedes Bahnelement (AS, SEP, ES, Weiche, BTMT …) ist ein Knoten, verkettet in Bau- bzw. Drehrichtung (siehe `doc/track.md`). **Was passiert darin:** `Element` hat viele abgeleitete Properties: Klassifizierung (`is_transport`, `is_circle`, `is_device`, `is_station`, `is_transfer`, `is_entry`/`is_exit`), Geometrie (`x/y/z`, `bbox_x/y`, `height`, `height_from/to`, `rise`), Antrieb (`drive_dir`, `rotation`). Die Graphklassen selbst sind reine Container; die Logik steckt in den Funktionen `build_graph()` (Knoten bilden, Geräte zuordnen, Kanten sammeln, Fliessrichtung aus Gefälle/Antrieb, Stationen und Übergaben einhängen) und `build_track_graph()` (Ketten aus der Spalte `TrackIds`; ein Element in zwei Containern verbindet diese automatisch). `TrackNode` kann ohne `element` existieren (Platzhalter für eine nicht auflösbare Bahn, generisches Ein-/Ausgang-Symbol). **Wer nutzt sie:** `material_flow` selbst (DOT/SVG/connect.ini/Bericht) und `tro_flow.analyse_tros(graph, elements)` als Eingang der TRO-Ableitung; `tro_annotate` für Ankerpunkte des Lagebezugs. ### `Overrides` (+ `TroOverride`, `SplitSpec`, `MergeSpec`) — `lib/tro_overrides.py` **Wozu:** Von Hand gepflegte, vor Ort bestätigte Korrekturen aus `cfg/tro_overrides.ini` für das, was die Ableitung nicht erkennen kann. - `TroOverride`: Typ eines TRO korrigieren. Adressiert über `tro_id` **oder** — stabiler — über einen `separator`, weil TRO-Nummern sich zwischen Läufen verschieben, Separatornummern aus dem Export nicht (`matches()`). - `SplitSpec`: Separatoren/Scanner aus einem TRO herauslösen und einen neuen TRO bilden (Übergabestelle, deren Zuordnung auf die Strecke statt auf die Kreiselbahn zeigt). - `MergeSpec`: mehrere TROs zu einem Steuerobjekt zusammenfassen (z. B. zwei Sperren beiderseits eines Kreisel-Berührpunkts). - `Overrides`: Sammelcontainer je CSV-Datei, dazu gesetzte Topologie (`connections`, ersetzt die abgeleiteten Kanten vollständig), erwartete TROs (`candidates`), Protokoll (`applied`) und `warnings`. `bool(overrides)` ist True, sobald irgendeine Korrektur vorhanden ist. **Was passiert darin:** `load_overrides(csv_name)` liest den INI-Abschnitt der CSV-Datei und baut daraus die Objekte; Lesefehler landen in `warnings` statt den Lauf abzubrechen. **Wer nutzt sie:** Stand heute **nur** `material_flow --connect` (`render_connect_ini` schreibt sie als `[.manual]`-Abschnitt). `tro_flow` wendet sie (noch) nicht an — sie fliessen also nicht in die TRO-JSON und nicht in die SCL. ### `Transform` (+ `RegistrationError`) — `lib/dxf_registration.py` **Wozu:** Der Lagebezug zwischen CSV-Export und BricsCAD-Zeichnung: eine starre Transformation `csv = R(rotation) · dxf + (dx, dy)`. Ohne sie landen die TRO-Marker in `tro_annotate` an der falschen Stelle. **Was passiert darin:** `to_csv()`/`to_dxf()` rechnen Punkte hin und zurück, `describe()` fasst Verschiebung, Drehung, Punktzahl und Restfehler zusammen. Die Ermittlung steckt in Funktionen: `derive_transform()` ordnet punktartige Objekte gleicher Rolle (Separator, Scanner) aus CSV und DXF zu, stimmt über Verschiebungen ab, gleicht aus und wählt den besten Kandidaten; `verify_transform()` rechnet die Restfehler nach und schreibt sie ins Objekt; `load_transform()`/`save_transform()` lesen/schreiben `cfg/dxf_registration.json`. `RegistrationError` heisst: der Bezug liess sich nicht **nachweisbar** bestimmen — dann lieber abbrechen als falsch zeichnen. **Wer nutzt sie:** `tro_annotate.resolve_transform` (Reihenfolge: `--offset` → abgelegter Bezug → neu ermitteln, jeweils mit Prüfung), dazu das geparkte `tro_extract`. ### `SclFile`, `SclTro`, `SclName` — `lib/scl_context.py` **Wozu:** Der **Render-Kontext** für das FB_Main-Gerüst. Alles, was aus der TRO-JSON *abgeleitet* wird, steht hier fertig drin; die Ausgabe (`emit_*`-Funktionen oder Jinja-Templates) rechnet nichts mehr selbst, sie liest nur noch. So können generischer Aufbau und Templates nicht unterschiedlich ableiten. **Was passiert darin:** - `build_context(document, source, start_id)` baut aus einem `TroDocument` ein `SclFile`: Kopfdaten plus die TROs in Fliessrichtung. - `flow_order()` bestimmt die Reihenfolge der REGIONs: Start bei `--start`, sonst beim TRO ohne Vorgänger, sonst beim TRO, den eine Station (`SYSn`) speist, sonst wird der Kreislauf willkürlich aufgetrennt — der Grund steht im SCL-Kopf (`start_reason`). Danach Breitensuche; nicht erreichte TROs werden hinten angehängt, damit keiner verloren geht. - `_tro_context()` baut je TRO ein `SclTro`: so viele Separator-, Weichen- und Scannerblöcke, wie der Katalogtyp Bauteile hat (`items`); je Vorgänger ein Staubereich am Eingang, je Nachfolger einer am Ausgang; `to1_destinations` nur bei genau einer Weiche (bei mehreren ist die Aufteilung eine Planungsentscheidung); die Zielliste je Weichenabgang über `reachable_via()` (Erreichbarkeit im TRO-Graphen, ohne über die Weiche zurückzulaufen). - `SclName` = Wert + Merker `todo`. Alles, was aus der E-Planung kommen muss (Separator-/Weichennummern, Sensor-/Aktoradressen, MainTro, Staubereichs-DB …), ist heute ein Platzhalter mit `todo=True`; die Ausgabe hängt daran den Kommentar `TODO(E-Planung)`. Spätere Namensregeln ersetzen nur den Wert und löschen den Merker — die Ausgabe ändert sich dafür nicht. **Wer nutzt sie:** erzeugt in `scl_skeleton.render()`/`main()`, gelesen von `render_context()`, den `emit_*`-Funktionen und den Templates (als `t`). ### `SclTemplates` — `lib/scl_skeleton.py` **Wozu:** Die Anbindung der parametrisierten SCL-Aufrufstellen (`lib/scl_templates/*.scl.j2`) an die Ausgabe. Ein Objekt steht für einen Template-Ordner. **Was passiert darin:** Der Konstruktor baut ein `jinja2.Environment` mit `StrictUndefined` (ein Tippfehler im Template wird zum Fehler statt zu einer leeren SCL-Stelle), `trim_blocks`/`lstrip_blocks` und der globalen Variable `TODO`. `has(fb)` prüft, ob `.scl.j2` existiert; `render(tro)` rendert das Template mit `t = SclTro` und fasst danach mehrfache Leerzeilen zusammen (statt das mit `{%- -%}` im Template zu tun, was die Einrückung bricht). #### Template ↔ TRO: Zuordnung und Einstieg in die Produktion **Zuordnung — es gibt keine Tabelle, nur eine Namenskonvention: Dateiname = FB-Typ.** Die Kette: ```text DerivedTro.type_name "1Sep1Swi" (TRO-JSON, Feld "type") -> tro_catalog.get_tro() TroDefinition -> TroDefinition.fb_block "FB_ILS_MTRO_1Sep1Swi" -> TroBase.fb_block (berechnet, nicht gespeichert) -> SclTro.fb (scl_context._tro_context) -> SclTemplates.has/render lib/scl_templates/FB_ILS_MTRO_1Sep1Swi.scl.j2 ``` Ein neues Template für einen weiteren Typ heisst also einfach `.scl.j2` und wird automatisch für alle TROs dieses Typs verwendet. Heute gibt es nur den Piloten `FB_ILS_MTRO_1Sep1Swi.scl.j2` (plus `_macros.scl.j2` mit gemeinsamen Makros). Alle anderen Typen laufen über den generischen Aufbau (`emit_region()`). **Einstieg — nur per Schalter (opt-in):** - `scl_skeleton --templates [DIR]` (ohne DIR: `lib/scl_templates`). `main()` legt dann ein `SclTemplates` an; `render_context()` nimmt pro TRO `templates.render(tro)`, wenn `templates.has(tro.fb)`, sonst `emit_region()`. Der SCL-Kopf listet, welche FB-Typen aus Template bzw. generisch kamen. - `--strict` bricht ab (Exit 1, keine SCL), wenn ein FB-Typ der Anlage kein Template hat. Ein `TemplateError` (fehlende Variable, Syntaxfehler) bricht ebenfalls ab — lieber keine SCL als eine mit stillen Lücken. - Ohne `--templates` werden Templates gar nicht geladen; die Ausgabe ist die bisherige (Golden-Files `tests/fixtures/scl/*_FB_Main.scl`). Mit Templates pinnen `*_FB_Main_templates.scl` das Ergebnis. - `bin/scl_skeleton.bat`/`.sh` reichen die Schalter nur durch; der Standardaufruf ohne `--templates` nutzt also **keine** Templates. **Nicht Produktion:** `doc/TRO_Katalog/scl_templates/*.scl` sind die realen Referenz-Aufrufstellen. Gegen sie prüft `tests/test_scl_templates.py` jedes Template im Round-Trip; in die erzeugte SCL fliessen sie nicht ein. ## Daten Bestandsaufnahme aller Daten, die in den Referenz-Aufrufstellen und FB-Schnittstellen unter `doc/TRO_Katalog/scl_templates/*.scl` vorkommen (Stand 2026-10-10), und woher der Generator sie bekommen muss. Grundlage: die sieben Aufrufstellen (`FB_ILS_MTRO_1Sep`, `_1Sep1Swi`, `_1Sep2Swi`, `_1Sep_SSCC`, `_PinStore_Auto`, `_Vario`, `_Vario_workStation_CallSite`) und die `VAR_INPUT/OUTPUT/IN_OUT`-Abschnitte der vier vollständig vorliegenden FBs (`FB_ILS_MTRO_2Sep1Swi`, `FB_ILS_MTRO_Vario_workStation`, `FB_EmptyCarrBuffer`, `FB_LoadingBoom_INBOUND`). Die Beispielwerte stammen aus diesen Dateien. **Quellen** (Spalte "Quelle"): | Kürzel | Quelle | Was sie liefert | |---|---|---| | **L** | Anlagen-Hardware = mechanisches Layout (CSV-Export ILS 2.0, `data/*.csv`) | Bauteile (`TeileArt`: Separator, Scanner, Weiche, Kreisel, Strecke, Gefällestrecke, BTMT Be-/Entladung, Ein-/Ausschleuselement), `Nachbarn`/`TrackIds`, `Merkmale` (Drehrichtung, Antriebfahrtrichtung, Höhen, Längen, Anzahl Separatoren/Scanner, Zuordnung). Daraus abgeleitet: TRO-Typ, Topologie, Reihenfolge, Ziele. | | **E** | Hardwareplanung = Elektroplanung (EA-Liste, TIA-Import, WSCAD-Import, `*_positionsdraw.json`; siehe `doc/HundM/EA-Listen-Analyse.md`) | Betriebsmittelkennzeichen und Variablennamen (`BG…` Sensoren, `MB…` Ventile, `MA…` Motoren, `FC…` Motorschutz, `SF…` Taster, `BX…` Scanner), Hardware-Kennungen, welche optionalen Sensoren verbaut sind, Zuordnung zu Schaltschrank und Not-Halt-Kreis. | | **K** | Namenskonvention | Name folgt aus TRO-Nummer bzw. Staubereichs-/Weichennummer (`cMainTro`, `cSep.`, `"DB_Interface_HMI".stTRO.TRO` …). Keine externe Quelle nötig, sobald Nummernkreis und Regel feststehen. | | **P** | Parameter / Projektstandard | Weder Layout noch E-Planung: Zeiten, Schwellwerte, Projektkonstanten, WCS-/Inbetriebnahme-Logik. Kandidaten für Typ-Defaults (`doc/TRO_Typen.md`). | `L + E` heisst: das Layout sagt, **dass/wie viele** es gibt und **wo**, die E-Planung liefert den **Namen/die Adresse**. Das ist der häufigste Fall. Die zwei folgenden Abschnitte listen **alle Angaben**, die die beiden externen Quellen heute enthalten (Stand 2026-10-11, geprüft an `data/*.csv` und an den Exporten unter `kabellaengen/work/`: `easy_sps-1_EA/_TIA/_WSCAD.xlsx`, `Mubea_positionsdraw.json`). Was sich daraus für TROs und SCL gewinnen lässt und zwei kommentierte SCL-Beispiele: `doc/Datenquellen_Layout_Hardwareplanung.md`. ### Angaben 1: Anlagen-Hardware (mechanisches Layout, CSV) Eine Zeile je Bauteil, Trennzeichen `;`, `utf-8-sig`. Gelesen von `material_flow.load_elements()`. #### Spalten (alle Bauteilarten) | Spalte | Beispiel | Bedeutung | Nutzen für TRO/SCL | |---|---|---|---| | `Elementnummer` | `1` | laufende Zeilennummer des Exports | keiner (nicht stabil) | | `TeileArt` | `ILS 2.0 Separator` | Bauteilart (Liste unten) | Knotenart, TRO-Typ | | `TeileId` | `0008` | stabile ID im Layout | Schlüssel für Topologie, Overrides, E-Brücke | | `Bezeichnung` | `VF_1`, `Kreisel :3` | Klartext aus der Zeichnung | Anzeige, REGION-Kommentar | | `Planquadrat` | `B/1-C/4` | Raster der Zeichnung | Bericht/Suche | | `Anzahl` | `1` | Stückzahl | keiner | | `Position` | `5878.63, 4330.96, 2128.70` | Einfügepunkt x, y, z in mm | Lagebezug zur E-Planung (`dxf_registration`), Abstände | | `Boundingbox` | `2837.82, 6404.92, 731.58` | Ausdehnung x, y, z in mm | Lage von Weichen/Bahnen | | `Insertpoint` | `TV0UEkxg…` | kodierter Einfügepunkt (Base64) | intern | | `K1`–`K4` | `AK41AC7XAFQk` | Anschluss-Koordinatensysteme (Base64, je x/y/z) | Anschlussseite, Lage der AS/ES (`decode_kpoint`) | | `Nachbarn` | `0006-L, 0014` | berührende Bauteile, bei Kreiseln mit Bahn `-L`/`-R` | Topologie (Kanten) | | `TrackIds` | `0044, 0027, 0026` | Anbauteile eines Containers in Baureihenfolge bzw. Umlaufrichtung | Reihenfolge Separator/AS/ES auf Strecke und Kreisel | | `Fehler`, `Warnungen` | `nur ein Partner`, `unverbunden` | Prüfmeldungen des Exports | Qualitätsprüfung | | `Merkmale` | JSON | artspezifische Eigenschaften (unten) | siehe unten | #### Merkmale je `TeileArt` | TeileArt | Merkmale | Nutzen für TRO/SCL | |---|---|---| | `ILS 2.0 Kreisel` | `Name`, `Kreiselart` (`STANDARD`), `Drehrichtung` (`UZS`/`GUZ`), `Drehung`, `Höhe in m`, `Abstand (Kreiselachse A - Kreiselachse) in Meter`, `Anzahl der Separatoren`, `Anzahl der Scanner`, `Anzahl der Rampen`, `Geruest fuer Einzelmodul` | Host eines TRO (`xInCarouselRun1/2`), Umlaufrichtung → Reihenfolge, Länge → Staulänge; Anzahlen zur Plausibilisierung | | `ILS 2.0 Strecke` | `Typ` (`Streckengruppe`), `Seite_AS`, `Seite_ES`, `Winkel`, `VF_Winkel`, `DeltaH_mm`, `DeltaL_mm`, `L_VF_m` (angetriebene Teilstücke), `L_GF_m` (Gefälleteilstücke), `Montagehoehe_m`, `Hoehe_Von_mm`, `Hoehe_Bis_mm`, `Antriebfahrtrichtung` (`horizontal`/`Auf`), `Anzahl_Separator`, `Anzahl_Scanner`, `Separatorlist` | angetrieben (`L_VF_m`, `Auf`) → Vario/Antrieb; Längen → `tConvEmpty`, Staulänge; Anzahlen zur Plausibilisierung | | `ILS 2.0 Gefaellestrecke` | wie Strecke, `L_VF_m` und `Antriebfahrtrichtung` leer | Host "Gefälle" → `1Sep`, `xInCarouselRun1 := TRUE` | | `ILS 2.0 Separator` | `Zuordnung` (Host, ggf. mit Bahn `-L`/`-R`), `ARTINR`, `Höhe`, `Drehung`, `Typ` | **TRO-Anker**: jeder Separator ist ein TRO oder Teil davon; Host → TRO-Typ | | `ILS 2.0 Scanner` | `Zuordnung`, `Naechster Separator`, `ARTINR`, `Höhe`, `Drehung`, `Typ` | Scanner am TRO (`xPluggedScanner`, `stInBarcodeReader`, REGION-Titel) | | `ILS Weiche` | `Kreisel A`, `Kreisel B`, `Achse von Kreisel`, `Beruehrung` (`Kreis/Kreis`), `Erzeugt aus` | Kreisel-Kreisel-Weiche → `1SepNSwi`, `xCar2NecRight/Left`, zweiter Kreisel `xInCarouselRun2` | | `ILS Ausschleuselement` | `Kreisel`, `Strecke`/`Förderer`, `Streckenende` (`Anfang`), `Element` (`AS_Element_90_links_3D`), `ARTINR`, `Erzeugt aus` | Abgang Kreisel → Strecke: Weichenausgang `Exit3/4`, Ziel je Abgang | | `ILS Einschleuselement` | wie Ausschleuselement, `Streckenende` `Ende` | Zusammenführung Strecke → Kreisel: Vorfahrt (`xPrioDir`, PriorityManager) | | `ILS 2.0 BTMT Beladung` / `Entladung` | `ARTINR`, `Höhe`, `Drehung` | Systemgrenze `SYSn`, `xIsBorner`, Ziele; Ladeschleife | | `Eingang` / `Ausgang` | `ARTINR`, `Höhe`, `Drehung` | Systemgrenze zu Nachbaranlage, Übergabe-Staubereich | `ARTINR` (Artikelnummer) unterscheidet Bauarten, z. B. Separator `200000077`, Scanner `829534306`; daran ließe sich die Weichenbauart (`xNewSwitch`) prüfen. Zusätzlich gibt es den **Sivas-Stücklisten-Export** (`data/*_sivas.csv`: `SivasNummer`, `Dispogruppe`, `Laenge[mm]`, `IDs`, `details` mit Förder-/Gefällegruppen, Kurven, `MotorSeite`). Er ist eine Stückliste, keine Topologie, und wird nicht gelesen; brauchbar wäre `MotorSeite` und die Gruppenlängen. **Nicht im Layout:** Betriebsmittelkennzeichen, E/A-Adressen, welche optionalen Sensoren verbaut sind, Schaltschrank/Steuerung, Zeiten, Ziel-Nummern des WCS. ### Angaben 2: Hardwareplanung (EA-Liste, TIA-Import, WSCAD-Import, positionsdraw) Vier Exporte derselben E-Planung. Gemeinsamer Schlüssel ist das **Betriebsmittelkennzeichen (BMK)** `BG3306`, `MB3306` …; nur `positionsdraw` kennt eine Lage, nur EA/TIA/WSCAD kennen die E/A-Adresse. **`-_EA.xlsx`** — Blatt "Ein-, Ausgaenge", je SPS `n` eine Datei | Spalte | Beispiel | Bedeutung | |---|---|---| | `Name` | `E324.0` | E/A-Adresse | | `Kommentar` | `Stausensor 1 (ILS-CV M0108)` | Funktionsrolle, lfd. Nr., Fördereinheit (M-Nummer), Bereich | | `Zeile` | `2` | Verweis Schaltplan | **`-_TIA.xlsx`** — Importdatei für das TIA Portal | Blatt / Spalte | Beispiel | Bedeutung | Nutzen für SCL | |---|---|---|---| | PLC Tags `Name` | `BG3240`, `MB3306`, `MA0062`, `FC0062` | BMK = Variablenname | direkt die Namen in `FB_Main` (`=> "MB3306"`, `:= "FC0145"`) | | PLC Tags `Path` | `Import` | Variablentabelle | Ordner der Variablentabelle | | PLC Tags `Data Type` | `Bool` | Datentyp (nur Bool) | – | | PLC Tags `Logical Address` | `%E324.0`, `%A006.2` | Absolutadresse | Prüfung, `FB_CallSensors` | | PLC Tags `Comment` | `Stausensor 1 (ILS-CV M0108)` | wie EA-Kommentar | Rolle, M-Nummer | | PLC Tags `Hmi Visible/Accessible/Writeable` | `True` | HMI-Flags | – | | PLC Tags `Typeobject ID`, `Version ID` | leer | – | – | | Constants `Name` | `cInBG3240`, `cInFC0062`, `cOutMA0062` | Index-Konstante je Signal | genau die Indizes in `"DB_Inputs".Sensors["cInBG3306"]` | | Constants `Data Type`, `Value` | `Int`, `1` | Array-Index | Dimensionierung `DB_Inputs` | **`-_WSCAD.xlsx`** — Importdatei für das E-CAD | Spalte | Beispiel | Bedeutung | Nutzen für SCL | |---|---|---|---| | `Anschluss` | `E324.0` | E/A-Adresse | Schlüssel zu EA/TIA | | `Kommentar` | wie EA | | | | `Bezug` | `=A01+UC0101-KF1DI1` | Anlage, Feldstation (`UC…`), Baugruppe (`KF1DI1`, `KF1FDQ2` = F-Karte) | Steuerungs-/Schaltschrankzuordnung, Safety-Signale | | `Symboltext`, `Sondertext 1..8` | meist leer | | | **`_positionsdraw.json`** — Kabellängen-Tool, E-Symbole aus der Zeichnung | Schlüssel / Attribut | Beispiel | Bedeutung | Nutzen für TRO/SCL | |---|---|---|---| | `sensors{BMK@SPS}` | `BG0542@UNKNOWN` | Feldgeräte (BG, MB, MA …) | Hauptquelle der Brücke | | `.IO` / `.B` | `BG0542` | BMK | Schlüssel zu TIA | | `.pos` | `[-42369.8, -11437.2]` | Lage in mm | **Zuordnung zum Layout-Bauteil** (`e_planning.py`) | | `.VERW` | `IN SEP`, `SEP`, `STAU_REF-LT`, `AE ABZWEIG`, `ABZWEIG-K104`, `BT BELADEN`, `SYNC P1..4`, `ABFR.FINGER`, `ÜBERGABE`, `ÜBERNAHME`, `BANDBRUCH`, `KETTENBRUCH`, `ZAPPLER P1`, `MOT_0,37kW` | Verwendung (kontrolliertes Vokabular) | **Rolle** des Signals im TRO | | `.BEZEICHNUNG` | `STAUSENSOR STR. 01`, `PRÜFUNG BT. POS.1 (KR-K0102 EINFAHRT PUFFER)` | Klartext | Strecken-/Kreiselnummer, Plausibilisierung | | `.BESCHR` | `STAUSENSOR` | Gerätebeschreibung | – | | `.KENNZEICHNUNG` | `=A1+UH01-KF102` | Steuerung `UH01`, E/A-Station `KF102` | Steuerung, TRO-Nummernkreis, Schaltschrank | | `.ARTINR` | `829434300` | Artikelnummer Gerät | Gerätetyp | | `.SPS` | `''`, `A/B` | SPS-Nummer (oft leer) | Steuerung | | `.A`, `.C`, `.ID`, `.MENGE`, `.POSITION`, `.GRUPPE`, `.ETIKETTE`, `.AUFLOESE`, `.TEXT-D/E/ES/F` | | Blockattribute des Symbols | – | | `schaltschrank_elemente{…}` | `FC0200` `MOTORSCHUTZ CONVEYER #100`, `SF…` Taster, `PF…` Leuchten, `QA7000` Hauptschütze, `GF` Encoder, `BP` Druckschalter | Elemente im Schrank, ohne Feldlage | Motorschutz ↔ Motor, Bedienelemente, Encoder | | `mappings` | `UH01: [BMK …]` bzw. Verteiler → BMK | Zuordnung zur Steuerung/Verteiler aus der Verkabelung | Steuerungsaufteilung | | `distributors`, `racks`, `tunnels` | | Verteiler, Trassen | – | | `warnings`, `not_found`, `double_ids` | | Prüfprotokoll | Qualitätsprüfung | **BMK-Präfixe:** `BG` Sensor, `SF` Taster/Schalter, `DI` Diagnose, `BP` Druckschalter, `GF` Encoder, `BX` Scanner (nur PROFINET, nicht in den Digitallisten), `MB` Ventil (Stopper, Weiche, Ausschleuser), `MA`/`QA` Motor/Schütz, `DQ` Sonderausgang, `FC` Motorschutz, `PF` Leuchtmelder. **Nicht in der Hardwareplanung:** Topologie (wer auf wen folgt), TRO-Grenzen, Ziele/Weichenrichtungen, Zeiten, Analogwerte und PROFINET-Geräte (Cognex-Variablen stehen in der TIA-Gerätekonfiguration, nicht im Tag-Import). ### TRO-Kopf und Instanzaufruf | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Existenz, Anzahl, Reihenfolge der TROs | `REGION TRO 100 …` | L | `tro_flow` → `DerivedTro`; REGION-Reihenfolge `scl_context.flow_order()` | | TRO-Typ / FB-Typ | `FB_ILS_MTRO_1Sep1Swi` | L (→ Katalog) | Typ aus Separator-Host (`doc/500573_Mubea/TRO_Identifikation_500573.md`), FB aus `tro_catalog` | | TRO-Nummer, Instanzname | `#TRO107` | L + E | Anzahl aus L; Nummernkreis je Steuerung (100er = UH01, 200er = UH02 …) ist Projektvorgabe | | REGION-Titel | `TRO 267 (1Sep2Switch)+Scanner(BX2100)` | L + E | Typ aus L, Scanner-BMK aus E | | `nInMainTroNo` | `"cMainTro100"` | K | Wert der Konstante in der PLC-Konstantentabelle | | `nOutStateLast` | `"DB_GLOB_TroState".arTroState["cMainTro100"]` | K | | | `stInOutHMI` | `"DB_Interface_HMI".stTRO.TRO100` | K | PinStore/Puffer: eigener UDT `UDT_HMI_TRO_PinStore` | | `xInRelease` | `"DB_TRO_TEST".TRO100`, `TRUE`, WCS-Verbindung aktiv | P | Freigabe-/Testlogik, Inbetriebnahme | | `xInAllRdyToStart`, `xInCancel`, `xInReset` | `TRUE`, `"cTodoFalse"` | P | meist Konstante | | `stInSettings.xIsBorner` (`xIsBorner1/2`) | `TRUE` | L | erster TRO nach Einfahrt in die Anlage (Beladestation / Systemgrenze `SYSn`) | | `stInSettings.nBornerDest(1/2)` | – | P | Standardziel für neu angelegte Carrier (WCS) | | `stInSettings.bSepType` (`bSep1Type/2Type`) | `.%X2 := TRUE` | E + P | X0 erstes Bein halten, X1 Beladekontrolle, X2 Beladeerfassung — hängt an verbauter Sensorik und Prozess | | `stInSettings.nTroStopper1/2`, `nTroSwitchExit2/3` | – | L + K | Nummern der Nachbar-TROs | | `stInSettings.sJamSrc` / `sJamDest` | – | L + K | Namen der benachbarten Staubereiche | | `stInSettings.xCar2NecRight/Left` | – | L | zweiter Kreisel nötig für Richtung rechts/links (Topologie an einer Kreisel-Weiche) | | `tPartSenHigh`, `tInSenHigh`, `tDummyTimeNormal`, `tDummyTimeBorner` | FB-Defaults 500 ms / 3 s / 0 ms | P | Typ-Defaults | ### Separator (`stInSeparator`, `xOutStopper`) | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Anzahl Separatoren je TRO | `stInSeparator1`, `stInSeparator2` | L | `ILS 2.0 Separator` + `Zuordnung`, Typ-Katalog `items` | | `Settings.nSeparatorNo` | `"cSep107.1"` | K | Layout-Separator-ID (`TeileId`) ist **nicht** diese Nummer | | Sensor im Stopper `stSenInSep` | `"DB_Inputs".Sensors["cInBG3242"]` | E | | | Sensor nach Stopper `stSenSepLeft`, Beladesensor `stSenPart`, Scan-Start `stSenStartScan` | `["cInBG4465"]` | E | nur wenn verbaut | | Stopperventil `xOutStopper` / `xOutStopper` | `=> "MB3242"` | E | BG- und MB-Nummer sind in der E-Planung meist gleich (BG3242/MB3242) | | `Settings.xPluggedJam` | `TRUE` | E | Stausensor verbaut? | | `Settings.xPluggedPart` | `FALSE` | E | Beladesensor verbaut? | | `Settings.xPluggedConfirm`, `xPluggedNullBT` | `FALSE` | E | | | `Settings.xPluggedScanner` | `TRUE` | L | Scanner am Separator (`DerivedTro.scanners`) | | `Settings.tDelayToNextItem` | `"TimeForSepWaiting_Short"` / `_Medium` | P (+ L) | Wahl Short/Medium hängt am Host (Kreisel/Strecke/Gefälle) | | `Settings.tTrailingTime`, `tHandlingTime` | `t#600ms`, `t#200ms`, `"cTimeSepTrailing"` | P | Typ-Default, IBN | | `Settings.tJam` | `"TimeForSepJam"` | P | Projektkonstante | | `Settings.tSenFree`, `tSenWait` | `T#1500ms`, `T#4000ms` | P | | ### Staubereiche (Jam) | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Anzahl Ein-/Ausgänge und Zuordnung Exit-Nr ↔ Nachbar | `arInOutJamEntr1`, `arInOutJamExit2..4` | L | je Vorgänger ein Eingang, je Nachfolger/Weichenabgang ein Ausgang (`SclJam`) | | Gleicher Staubereich auf beiden Seiten einer Kante | Exit von A = Entr von B | L | Identität aus der Topologie | | Staubereichs-DB und -Index | `"DB_JamArea0102".stJam0102_1.arCarrier` / `.stData` | K (+ E) | Nummerierung der Staubereiche ist Projektvorgabe | | Stausensor je Ausgang | `stInSenJam2 := "DB_Inputs".Sensors["cInBG3243"]` | E | | | Übergabe-Staubereich an Steuerungsgrenze | `#arCarrierHandoverJam5001`, `#stJamDataHandoverJam5001` | L + E | Steuerungsaufteilung aus der E-Planung | | `xInJamAtExit2/3` | – | P | NIU | ### Weiche (`stInSwitch`, `FC_Direction`) | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Anzahl Weichen je TRO | `stInSwitch1`, `stInSwitch2` | L | `ILS Weiche`, Ausschleuselement, Typ-Katalog | | `Settings.nSwitchNo` | `"cSwi107.1"` | K | | | `Settings.nTo1Destinations` | `3` | L | Erreichbarkeit im TRO-Graphen (`reachable_via()`); bei mehreren Weichen Planungsentscheidung | | Zielliste je Abgang | `cDest…` | L + P | welche Ziele: L; Zielnummern: Projekt/WCS | | `Settings.xPluggedExSen3/4`, `stSenExit3/4` | `FALSE` | E | Abgangssensoren verbaut? | | `Settings.xNewSwitch` | `TRUE` | E | Weichenbauart (ggf. über `ARTINR` im CSV prüfbar) | | Weichenventile `xOutSwExTo3/4`, `xOutSw1EntrTo1/2` | `=> "MB3304"` | E | | | `FC_Direction`-Aufruf | `nInSwitchNo := "cSwi107.1"`, `InOutCarrier := …stJam0102_1.arCarrier[1]` | K + L | Carrier aus dem Eingangs-Staubereich | | Vorfahrt `stInSettings.xPrioDir`, `stInPriorityManagerDir` | `"DB_Prozessdaten".stPriorityManager.udt_TRO107.TroIn` | L + K | Vorfahrt nötig, wo zwei Ströme zusammenlaufen (Kreuzung/Zusammenführung) | | `stInPriorityManager.xReleaseOk` | `TRUE` ("braucht keine Vorfahrtsregelung") | L | TRUE, wenn keine Zusammenführung | ### Scanner / Barcode / SSCC | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Scanner vorhanden, Anzahl | `stInBarcodeReader`, `stInBarcodeReader1/2` | L | `ILS 2.0 Scanner`, `Anzahl_Scanner` | | Scanner-BMK und Index | `#arCognexInterface["cScannerBX2100"]` | E | | | Cognex-Variablen | `"bx2100-TriggerReady"`, `-TriggerAck`, `-Results Available`, `-General Fault`, `-TriggerEnable`, `-Trigger`, `-ResultsAck` | E | aus dem BMK nach Regel bildbar, wenn die TIA-Variablentabelle dem Muster folgt | | Hardware-Kennung Ergebnisse | `"=A01+UC021-BX2100~Ergebnisse_–_64_Bytes_1"` | E | | | Kein Scanner | `#stCognexInterfaceDummy` | L | | | `Settings.xActivateCheckASCI`, `tTimeout` | `TRUE`, `T#5s` | P | | | `Settings.nStation`, `nScannerPurpose` | `111`, `0` | P | WCS | | Zweck SSCC-Scanner, `xInPluggedSSCC` | `#stCognexIntfTro105` | E + P | Layout kennt den zweiten Scanner, nicht seinen Zweck | | `stSenEndMeasurement` | `["cInBG3281"]` | E | | | `FC_CARR_GLOB_CORRECTION` | `nInStation := 0`, Carrier aus Eingangs-Staubereich | P + L | | | WCS-Telegramm, HMI-SSCC-Ausgabe | `FC_Send_GOHDReqM`, `"DB_Interface_HMI".stSSCC.SSCC1107` | P | WCS-Schnittstelle | ### Vario (`stInVario`) und Arbeitsplatz | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Vario vorhanden | `FB_ILS_MTRO_Vario` | L | angetriebene Strecke / Variofoerderer | | Sensoren `stSenCarrInPos`, `stSenFinger`, `stSenLastPos`, `stSenJam`, `stSenNextSep`, `stSenSepVario` | `["cInBG3026"]` … | E | | | Motor `xOutVarioMotor`, Motorschutz `xInMotorProtection` | `"MA0145"`, `"FC0145"` | E | | | Finger-Staubereich `arInOutJamFinger` | `"DB_JamArea4103".stJam4103_1` | L + K | | | `Settings.tConvEmpty` | `T#45000ms` | L + P | aus Förderlänge (`L_VF_m`) und Geschwindigkeit ableitbar | | `Settings.nCountCarrier`, `tWaitForJog`, `tWaitForStop`, `tCarrierInPosDelay`, `tCarrierInPosEdgeDelay`, `tRasterHigh/Low`, `xJamSenDelayActive`, `tJamSenDelay`, `xContinousEmptying`, `SettingsVarioFingerMonitoring` | `1`, `T#300ms` … | P | | | Arbeitsplatz `stInStationSensor`, `xInReleaseStation`, `fbConvVario.xBeladenError` | `["cInBG3314"]`, `#"rTrig_Workstation 1".CLK` | E | Taster/Sensor am Arbeitsplatz | ### Antrieb, Sicherheit, Betriebsart | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Fördertechnik, die den TRO trägt | `xInCarouselRun1 := #fbCarousel0102.xOutConveyorFullSpeed`; Gefälle: `TRUE` | L | Host-Kreisel aus `DerivedTro.hosts`; Instanzname nach K | | `xInCarouselRun2` | zweiter Kreisel | L | TRO an der Berührung zweier Kreisel | | `xInConveyorRunIn/Out` (PinStore) | `#fbSortConv1101`, `#fbExitConv1103` | L + K | | | `xInSftyOk` | `"DB_InterfaceSafety".stFromSafety.EStopMainOF1.Q` | E | Not-Halt-Kreis | | `stInOutMachineState` | `#stInOutControlUnitCabinetOF1` | E | Schaltschrank (OF1/OF2) | | `xInAutomatic`, `xInErrorQuit`, `xInQuitLocal` | `#t_Automatik_OF1 AND "SF0120"`, `"SF0002"`, `"SF0121" OR "SF0117"` | E | Bedienelemente | | `nInTestTarget` | `"IBN".nTestTarget111` | P | | ### Pin-Lager (`FB_ILS_MTRO_PinStore_Auto`) und Leerträgerpuffer (`FB_EmptyCarrBuffer`) | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Anzahl Lagerlinien | `nNoOfLines := 19`, `arInSep[1..5]` | L | Separatoren auf Kreisel mit Pinband / `Separatorlist` | | Positionen je Linie, Staulänge | `nNoOfPositions := 70`, `nJamLength := 4` / `"cStorage111ExitJam2"` | L + P | aus Linienlänge und Teilung | | Liniensensoren `arInSep[n].stSenTrolley`, `arInJamSensor[n]`, `stInSenJamExit` | `["cInBG3270"]` | E | | | Linienventile `arOutSeparatorStore[n]` | `"MB3270"` | E | | | Pin-Separator `stInSeparatorPin`, `xOutSeparatorPin` | `["cInBG3000"]`, `"MB3000"` | E | | | Referenzsensor "Zappler" `stInSensorReference` | `["cInBG3001"]` | E | | | Encoder `stInEncoderParameter` | `#fbEncoderGF2200.nOutPosActDif` | E | | | `nDestGeneral`, `nConvStations`, `nStationsMax`, `nStorageThreshold` | `"cDest11100"`, `"cHooksSorterMaxPin111"` | P | WCS/Projekt | | `nInBufferNr`, `xInBufferReq/Release/ReleaseNext`, `xInPause` | `101`/`102` | P | Pufferlogik | | Lager-/Stations-DBs | `"DB_Storage1.1.1".arLine`, `"DB_ConveyorStations"`, `"DB_HandshakeStorage"` | K + P | | | Linien-Zeiten, Simulation | `"cTimeSepHandlingStorageLine"`, `stSimu.*` | P | | ### Ladeschleife (`FB_LoadingBoom_INBOUND`) | Daten | SCL-Stelle (Beispiel) | Quelle | Bemerkung | |---|---|---|---| | Ladeschleife vorhanden, Lage | – | L | Beladestation (`ILS 2.0 BTMT Beladung`), prüfen | | Bedienelemente `stInControl.*` | Taster, Knebel-/Schlüsselschalter | E | | | Ausleger/Stützfuß `stInBoom.*`, `stInFoot.*` | Endlagen, Motorschutz, Bumper | E | | | Analogwerte `stInTilt.wTilt`, `stInDistance.wDistance` | Neigung, Abstand | E | | | Sensoren `stInSen2mThreshold`, `stInSenJamEntr/Exit1/Exit2`, `stInSenStopper1/2`, `stInSenGrid` | | E | | | Ausgänge `stOutStopper.*`, `stOutBoom.*`, `stOutFoot.*`, `xOutLedMovement`, `xOutLight`, `xOutLedBumper`, `xOutCarousel` | | E | | | Schwellwerte `nDiff`, `nZeroOk`, `nStartSlow/Fast`, `nDistanceZero`, `tDiff`, `tZero`, `nTiltComp` | | P | Inbetriebnahme | | `stInSettings.*` Zeiten | `tBoomInput := T#3500ms` … | P | | | Exit-Staubereich `arInOutCarrierExit`, `stInOutCarrierExit` | | L + K | | ### Zusammenfassung - **Aus dem Hardwarelayout (L)** kommt die **Struktur**: welche TROs es gibt, ihr Typ und damit FB und Anzahl der Parameterblöcke (Separatoren, Weichen, Scanner, Vario, Lagerlinien), Vorgänger/Nachfolger und damit Ein-/Ausgangs-Staubereiche, REGION-Reihenfolge, Ziele je Weichenabgang (`nTo1Destinations`), Vorfahrt ja/nein, Systemgrenzen (`xIsBorner`), die tragende Fördertechnik (`xInCarouselRun`, Gefälle → `TRUE`), ob ein Scanner am Separator sitzt (`xPluggedScanner`) und Längen als Grundlage für Zeiten/Staulängen. Das meiste davon ist heute in `DerivedTro` → `SclTro` abgebildet; Vorfahrt, `xIsBorner` und Längen noch nicht. - **Aus der Elektroplanung (E)** kommen **alle Namen und Adressen**: jeder Sensor (`BG`), jedes Ventil (`MB`), Motor (`MA`), Motorschutz (`FC`), Taster (`SF`), Scanner (`BX`) samt Cognex-Variablen und Hardware-Kennung, die `xPlugged*`-Schalter (was ist tatsächlich verbaut), Weichenbauart, Not-Halt-Kreis, Schaltschrank und Steuerungsgrenzen. Im Render-Kontext sind das die `SclName` mit `todo=True` (`TODO(E-Planung)`). Offen ist die Brücke: die EA-Liste kennt keine Topologie; es braucht eine Zuordnung Layout-Bauteil (Separator-`TeileId`) ↔ BMK (`BG3242`/`MB3242`). Diese Brücke baut `lib/e_planning.py` über die Symbolpositionen in `*_positionsdraw.json` des Kabellängen-Tools (`doc/E-Planung_Bruecke.md`); heute kommen damit Separator-Sensor und Stopperventil in die SCL (`scl_skeleton --eplan`). - **Namenskonvention (K)**: `cMainTro`, `cSep`, `cSwi`, Staubereichs-DBs, HMI- und State-Pfade — sobald Nummernkreise feststehen, ohne weitere Quelle erzeugbar. - **Parameter (P)**: Zeiten, Projektkonstanten, WCS-Ziele/Stationen, Test-/IBN-Signale — weder L noch E; gehören als Typ-Defaults in den Katalog bzw. in eine Projektkonfiguration.