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dxfmakros/doc/csv-export.md
T
Michael StanglandClaude Opus 5.5 394d476d56 export: Kettenbausteine ueber KS verketten, Einheiten neu gruppieren
K1/K2 und Boundingbox je Export-Zeile folgen jetzt dem echten
Kettenbaustein statt seinem Stellvertreter:
- Separator (all_elements): KS + bbox des 300-mm-Trennstegs statt des
  Sensor-Symbols; separator_track/group_vf_gf behalten das Symbol
- AS/ES (all_elements, group_vf_gf): KS + bbox des AS-/ES-Elements statt
  des 200x200-Markers ohne K
- gemeinsamer Kern csv:ks-welt-punkte; VF/GF-Wrapper-K1/K2 = K1 des AS
  bzw. K2 des ES

Gruppierter Export neu (sepliste-/XDATA-Algorithmus entfernt):
- Bausteine je Wrapper als Vektorkette K2 -> K1 ordnen (Start am AS)
- Foerdereinheit = Separator vor der Umlenkstation bis Motorstation,
  alles dazwischen Gefaelleeinheit (csv:kette-einheiten, Unit-Tests)
- je Einheit ein temporaerer Proxy mit 3D-Boundingbox, K1/K2, Laenge und
  Anzahl Boegen; wird nach dem Export geloescht (ausser csv_leave_proxies)
- IDs neuer Export-Objekte entlang der Kette AS -> ES aufsteigend

Weiteres:
- ssg-make-layer ohne _LAYER-Befehl fuer bestehende Layer (Konsole)
- einheitliche, zweisprachige Meldungen fuer behaltene Hilfskopien
- bin/show_exportcsv.bat: Export-CSV als Boundingbox-SVG (sps_skel)

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-25 20:25:29 +02:00

37 KiB

CSV-Export (EXPORTCSV) — Ablauf und Architektur

Beschreibt den kompletten Weg vom EXPORTCSV-Befehl in BricsCAD bis zur fertigen CSV: welche Daten LISP sammelt, was Python daraus berechnet, und wie die "Nachbarn"-Spalte zustande kommt. Stand: Lisp/export.lsp, lib/export_csv.py, lib/export_neighbors.py.

Ueberblick: zwei Phasen, eine JSON-Datei dazwischen

BricsCAD (LISP)                          Python
─────────────────                        ──────
c:EXPORTCSV
  -> csv:run-export
       -> Kopien fuer verpackte
          Separatoren einfuegen
       -> AS/ES-Marker aufbauen
       -> IDs vergeben (ssg-id-check-all)
       -> IDs in die sepliste
          eintragen
       -> Separator-/Scanner-Zuordnung
          (count_sep_scan.lsp)
       -> REGENALL
       -> csv:collect-export-blocks    export_raw.json   lib/export_csv.py::main
       -> je Block csv:block-to-json  ───────────────>     -> process_blocks
                                                              -> Nachbarschaft/
                                                                 Umlauf/Zuordnung
                                                              -> CSV schreiben

LISP sammelt reine Zeichnungsdaten (Position, Rotation, Attribute, Bounding-Box, Anschluss-Koordinatensysteme) und schreibt sie als flaches JSON-Array (results/export_raw.json). Python bekommt keine BricsCAD-API zur Verfuegung — es rechnet ausschliesslich mit den Zahlen aus diesem JSON. Alles, was "Nachbar X kennt Nachbar Y" bedeutet, wird also in Python aus Geometrie (Bounding-Box-Ueberschneidung, Distanz, Winkel) oder aus mitgelieferten Reihenfolge-Daten (sepliste, siehe unten) rekonstruiert — LISP selbst kennt diese Beziehungen beim Bauen der Einzelketten nicht.

Phase 1 (LISP): csv:run-export — was vor dem JSON passiert

Datei: Lisp/export.lsp. c:EXPORTCSV ruft csv:run-export mit include-bbox=T auf (im Unterschied zu c:EXPORTSIVAS, das keine Bounding-Boxen braucht).

  1. csv:sep-proxies-erzeugen — Separator_SP-Symbole, die beim Zusammenbau von KREISEL_n/ECKRAD_n/VF_n/GF_n in die Compound-Blockdefinition verpackt wurden, sind fuer (ssget "X" ...) unsichtbar. Diese Funktion fuegt fuer jeden Fund eine ECHTE, temporaere Kopie als top-level INSERT an derselben Weltposition ein. Die Kopie durchlaeuft danach ID-Vergabe und Export ganz normal ueber den freien- Separator-Pfad (Blockname-Muster Separator_SP* trifft zu) und bekommt dadurch eine echte vla-getboundingbox-Box, die das verpackte Original nie haben koennte. Rueckgabe: Liste von Records (proxy-ename wrapper-ename typ (x y z)). 1b. csv:asmark-aktualisieren — die AS-/ES-Enden derselben Kette (AS_Element*/ES_Element*, Muster pattern_schleuselement) bekommen KEINE temporaere Kopie, sondern einen DAUERHAFTEN Marker — siehe eigener Abschnitt "Der AS/ES-Marker" unten. Beide Wege teilen sich die Platzierungsrechnung (csv:nested-welt-records liefert die Weltlage jedes verpackten Fundes, csv:block-einfuegen-welt setzt ein Objekt dorthin).
  2. ssg-id-check-all — vergibt fehlende IDs (inkl. der frisch erzeugten Proxies) und korrigiert Duplikate. Muss NACH den Proxies laufen, sonst wuerden diese Kopien numerisch nie erfasst. ssg-id-collect-blocks (ssg_id.lsp) erfasst dafuer auch AS_Element*/ES_Element*.
  3. csv:sep-proxies-zuordnung-setzen — jetzt steht die ID jedes Wrappers fest: die Proxy-Kopie bekommt ZUORDNUNG = Wrapper-ID fest zugewiesen (nicht geraten) und wird zusaetzlich in *cs-sep-fix-by-handle* vermerkt, damit count_sep_scan.lsp diesen Wert spaeter nicht per Geometrie ueberschreibt. Nur fuer die Separator-Kopien — AS/ES sind keine Sensoren. 3b. csv:asmark-ids-setzen + csv:sepliste-ids-setzen — ebenfalls erst jetzt moeglich: jedes Bauteil wird seinem sepliste-Eintrag zugeordnet und seine ID unter *csv-sepliste-id-by-handle* (Key = Wrapper-Handle) abgelegt; csv:block-to-json schreibt sie als Feld id in den Eintrag. AS/ES laufen ueber die Marker (die ihre ID schon kennen, die Zuordnung steht im Marker-Attribut LFDNR), SEP ueber die temporaeren Kopien und csv:sepliste-paare — siehe eigener Abschnitt unten. csv:asmark-ids-setzen traegt zusaetzlich die ZUORDNUNG (Wrapper-ID) am Marker nach; ohne sie faende der naechste Export den Marker nicht wieder.
  4. omni:update-all-attribs — Hoehe/Drehung aller Omniflo-Elemente vor dem Export aktualisieren.
  5. count_sep_scan.lsp::cs-zuordnung-lauf (nur bei Bedarf, siehe cs-zuordnung-noetig-p) — ordnet frei platzierte Separator/Scanner-Symbole per Bounding-Box-Ueberschneidung bzw. Distanz einem Kreisel/VF/GF zu und schreibt ANZAHL_SEPARATOR/ANZAHL_SCANNER an den Carrier.
  6. REGENALL — erzwingt eine vollstaendige Regeneration der Zeichnung. Notwendig, weil vla-getboundingbox sonst in der Praxis fehlschlagen kann (realer Fall: ein Export ohne vorheriges REGENALL lieferte fuer ALLE 75 Bloecke keine Bounding-Box). csv:get-bbox ruft zusaetzlich pro Objekt vla-update auf, das allein reichte in diesem Fall nicht aus.
  7. csv:collect-export-blocks — sammelt alle relevanten top-level INSERTs (Kreisel, Omniflo, VF/GF-Wrapper, Separator/Scanner, BTMT-Stationen, Eingang/Ausgang) ueber die Blockname-Muster aus cfg/export.cfg [blockpattern].
  8. csv:block-to-json je Fund — siehe naechster Abschnitt.

csv:block-to-json — Inhalt eines JSON-Eintrags

Pro INSERT wird ein JSON-Objekt geschrieben:

Feld Quelle Bemerkung
block_name, layer, handle direkt vom INSERT
x, y, z, rotation (assoc 10) / (assoc 50) roher Einfuegepunkt/-winkel, KEIN vla-getboundingbox
attribs alle ATTRIB-Werte
insertpoint csv:kos-encode Position+Rotation als 24-Zeichen-Base64 (Quaternion)
k1..k4 csv:k-liste (Kern csv:ks-welt-punkte) bzw. Fallbacks Anschluss-Koordinatensysteme, siehe unten
bbox csv:get-bbox (vla-getboundingbox), im Modus all_elements fuer Separator/AS/ES die des Bausteins (csv:baustein-merken) NUR wenn include-bbox=T und der Aufruf gelingt; fehlt sonst komplett im JSON
warnung *cs-scanner-warnung-by-handle* strittige Scanner-Zuordnung aus cs-zuordnung-lauf
zuordnung_fix *cs-sep-fix-by-handle* nur bei Proxy-Kopien: die feststehende Wrapper-ID
sepliste ssg-sepliste-xdata-lesen + *csv-sepliste-id-by-handle* nur bei VF_n/GF_n, siehe eigener Abschnitt

K1-K4 je Blocktyp: normale ILS-Bloecke fuehren echte K1-K4-Sub-Bloecke. Omniflo-Geraden (AP110*) haben keine echten K-Bloecke — K1/K2 werden aus Laenge+Rotation synthetisiert (csv:gerade-k-kos-strings). VF_n/GF_n leiten K1 (Eingang) und K2 (Ausgang) aus den eingebetteten AS_Element/ES_Element ab (csv:vfgf-k-kos-strings), damit die Kreisel<->Strecke-Kollisionspruefung in Python mit einer kleinen festen Box an der AS/ES-Position arbeiten kann statt mit der ganzen (oft sehr langen) Wrapper-Box. K1 des Wrappers ist dabei K1 des AS, K2 der K2 des ES (csv:vfgf-element-punkte, dieselbe Rechnung wie deren eigene Zeilen).

Kettenteile: Stellvertreter vs. Baustein. Innerhalb einer VF_n/GF_n-Kette gilt fuer jedes Teil K1 = KS_EIN, K2 = KS_AUS des Bausteins - K2 eines Teils ist exakt K1 des naechsten. Bogen/Streckenelement/Motor-/Umlenkstation werden als 1:1-Kopie exportiert und erfuellen das von selbst. Separator und AS/ES exportieren dagegen einen Stellvertreter: die Kopie des Sensor-Symbols Separator_SP (sitzt 235 mm weit im 300-mm-Trennsteg Staustrecke_Separator_SP_300_mm, hat nur EIN eigenes KS) bzw. den ZZ_ASES_MARKER (200x200, ohne KS). Was die Zeile fuehrt, haengt am Modus:

Modus Separator AS/ES
all_elements K1/K2 + bbox des Trennstegs K1/K2 + bbox des AS-/ES-Elements (AS: K1 Kreisel, K2 Kettenanfang; ES: K1 Kettenende, K2 Kreisel)
group_vf_gf KS + bbox des Symbols wie all_elements (schliesst an die Einheiten an)
separator_track KS + bbox des Symbols bbox des Markers, keine K

IDs der neuen Export-Objekte jeder Kette (Separator-/Element-Kopien, neue AS/ES-Marker, Einheiten-Proxies) werden vor ssg-id-check-all entlang der Kette von AS nach ES aufsteigend vergeben (csv:ketten-verarbeiten) - die CSV ist nach TeileId sortiert, die Zeilen stehen damit in Kettenfolge.

Umgesetzt ueber csv:baustein-merken: beim Erzeugen des Stellvertreters werden K-Punkte (csv:ks-welt-punkte) und bbox (kurzlebige Kopie des Bausteins, csv:baustein-bbox) unter seinem Handle gemerkt (*csv-baustein-by-handle*, je Lauf neu); csv:k-liste und csv:block-to-json bevorzugen diese Werte. Der Trennsteg eines Symbols wird ueber die Lage des Symbols IM Trennsteg gefunden (csv:trennsteg-zu-symbol), nicht ueber den naechsten Ursprung.

Gruppierter Modus (group_vf_gf): Foerder-/Gefaelleeinheiten. Eine VF_n/GF_n-Kette wechselt zwischen Gefaelle- und Foerderabschnitten (GF, VF, GF, ...). csv:ketten-verarbeiten holt je Wrapper alle Bausteine samt Welt-KS (csv:kette-teile: AS, Trennstege, Boegen, Streckenelemente, Umlenk-/Motorstation, ES), ordnet sie als Vektorkette - auf K2 eines Bausteins liegt K1 des naechsten, Start am AS (csv:kette-ordnen, Toleranz 2 mm) - und schneidet die Typfolge in Einheiten (csv:kette-einheiten): eine Foerdereinheit beginnt am Separator vor der Umlenkstation und endet mit der Motorstation, alles dazwischen ist eine Gefaelleeinheit; AS/ES bleiben eigene Zeilen. Kurven sind dabei kein Problem, weil nur die KS-Nachbarschaft zaehlt. Je Einheit entsteht ein Proxy ZZ_UNIT_MARKER auf der vereinigten Boundingbox (gemessen an kurzlebigen Kopien der Bausteine), mit K1 vom ersten und K2 vom letzten Baustein, LAENGE_m = Summe der Streckenelement-Laengen K1->K2, ANZAHL_BOEGEN. Alle Proxies werden nach dem Export geloescht, ausser der Debug-Schalter csv_leave_proxies ist gesetzt. Reisst die KS-Kette ab, meldet der Export das (exp-kette-luecke) und fuehrt den Rest als eigene Teilkette weiter. Die fruehere Gruppierung ueber die sepliste-XDATA und den Separator-Typ (SSG_SEP_TYP) ist entfallen.

Die bbox ist das einzige Feld, das vla-getboundingbox braucht — alle anderen Felder kommen aus rohen DXF-Gruppencodes oder XDATA. Ein Ausfall von vla-getboundingbox zeigt sich also NICHT im ganzen JSON-Eintrag, sondern nur im fehlenden bbox-Objekt. csv:get-bbox protokolliert einen Fehlschlag seit Kurzem in *csv-bbox-fail-count*/*csv-bbox-fail-first*; csv:run-export meldet nach dem JSON-Schreiben eine Warnung (exp-bbox-fail), falls das vorkam.

Die sepliste — Reihenfolge-Information einer VF_n/GF_n-Kette

Waehrend eine Gefaellestrecke (GEFAELLESTRECKE) oder ein VarioFoerderer (FOERDERANLAGE) gebaut wird, sammelt ssg-sepliste-sammeln (Lisp/ssg_ks_insert.lsp) alle currently frisch erzeugten AS_Element_*-, Staustrecke_Separator_SP_300_mm*- und ES_Element_*-Sub-INSERTs in Baureihenfolge und schreibt sie als XDATA (App SSG_VF_SEP/SSG_GF_SEP) auf den fertigen Wrapper: [(typ lfdnr x y), ...] mit typ = "AS"/"SEP"/ "ES", lfdnr 1-basiert. Das ist reine Bauabfolge, keine Weltkoordinate im strengen Sinn — je nach Bauphase koennen einzelne Eintraege noch im Baukoordinatensystem stehen, bevor die Kette an ihre finale Position verschoben wurde (siehe Abschnitt "sepliste-Koordinaten" unten).

Die sepliste beschreibt NUR die Reihenfolge innerhalb einer Kette (AS -> Sep1 -> ... -> SepN -> ES). Sie sagt nichts darueber, an welchen Kreisel die Kette andockt — das ergibt sich erst aus der geometrischen Lage in der fertigen Zeichnung (siehe Python-Teil).

Wichtig: die in einer Kette verpackten Separatoren sind KEIN doppeltes Konzept zur sepliste — es sind dieselben physischen Symbole, nur aus zwei Blickwinkeln: csv:sep-proxies-erzeugen liefert sie als echte, exportierbare INSERT-Kopie (mit Bounding-Box und ID); die sepliste liefert dieselben Separatoren als Eintraege mit Vorgaenger-/Nachfolger-Wissen. Python fuehrt beides zusammen (siehe map_sepliste_kette_items unten) statt sie doppelt zu zaehlen.

Das Feld id je sepliste-Eintrag

Seit csv:sepliste-ids-setzen traegt JEDER Eintrag zusaetzlich die id des realen Bauteils, das ihn in der Zeichnung vertritt:

{"typ": "AS", "lfdnr": 1, "x": 5070.1, "y": 1199.2, "id": "0031"}

Das ist dieselbe ID, die die zugehoerige temporaere Kopie (SEP) bzw. der dauerhafte ZZ_ASES_MARKER (AS/ES) in ihrer eigenen JSON-Zeile traegt — die Verbindung "Kettenglied <-> reales Teil" steht damit schon im Export und muss in Python nicht mehr ueber Koordinaten-Naehe geraten werden. map_sepliste_ kette_items (siehe Abschnitt 5 unten) loest genau darueber jeden sepliste- Eintrag exakt per ID-Gleichheit auf. Das Feld fehlt, wenn keine Kopie erzeugt werden konnte oder deren ID-Attribut leer blieb — fuer SEP faellt das auf den alten Koordinaten-Abgleich zurueck (Altbestand), fuer AS/ES bleibt der Eintrag dann unaufgeloest (siehe Abschnitt 3 unten).

Der AS/ES-Marker (ZZ_ASES_MARKER)

Die beiden Kettenenden stecken als AS_Element_*/ES_Element_* verpackt in der Wrapper-Blockdefinition: in der Zeichnung sind sie weder anklickbar noch einzeln erkennbar, und (ssget "X" ...) findet sie nicht. csv:asmark-* (Lisp/export.lsp) setzt darum an jedes Ende ein kleines Rechteck, das nach dem Export in der Zeichnung STEHEN BLEIBT:

  • Sichtbarmachung — Kantenlaenge aus cfg/export.cfg [Marker] ases_groesse_mm (Default 200 mm), mittig auf dem Einfuegepunkt des Schleuselements, in dessen Drehung (auch bei geneigter Kette). Layer aus cfg/layer.cfg [allgemein] ases_marker — abschaltbar wie jede andere Hilfsgeometrie. Die Blockdefinition wird bei Bedarf zur Laufzeit erzeugt (csv:asmark-blockdef-sicherstellen, Rechteck + ATTDEFs + _.-BLOCK), es gibt keine DWG dafuer.
  • ID-Traeger — die Attribute (alle unsichtbar) sind ID, ZUORDNUNG (Wrapper-ID), TYP (AS/ES), LFDNR (sepliste-Eintrag), ELEMENT (Blockname des echten Elements, haelt die Variante 30/90, links/rechts, 2D/3D fest) und ARTINR. ssg-id-check-all fuellt die ID, und weil der Marker liegen bleibt, behaelt ein AS/ES seine TeileId ueber Exportlaeufe hinweg — im Unterschied zu den Separator-Kopien, die jeder Lauf neu erzeugt und neu nummeriert.

Der Marker ist abgeleitete Geometrie: jeder Export baut ihn neu auf (die Lage folgt damit automatisch einer umgebauten Kette) und uebernimmt vom bisherigen Marker nur dessen ID. Wiedergefunden wird er ueber (ZUORDNUNG, TYP, LFDNR) — bewusst nicht ueber die Position, damit eine verschobene Kette ihre TeileIds behaelt. Was am Ende keinem Kettenende mehr entspricht (Kette geloescht, Eintrag entfallen), wird geloescht; Karteileichen entstehen nicht. Ein frisch gebauter Wrapper hat beim Setzen der Marker noch keine ID — seine Marker bekommen die ZUORDNUNG nach der ID-Vergabe nachgetragen und sind ab dem naechsten Export wiederfindbar.

Im Export ist der Marker eine eigene Zeile (pattern_ases_marker in cfg/export.cfg) und liefert die id des AS-/ES-Eintrags in der sepliste.

Zuordnung Eintrag -> Kopie (csv:sepliste-paare). Verglichen wird nur innerhalb desselben Typmarkers (AS/ES/SEP) und EXKLUSIV: alle Paare eines Typs werden nach Abstand sortiert, das kuerzeste zuerst genommen, danach sind Eintrag UND Kopie verbraucht. Zwei Gruende gegen das naheliegende "je Eintrag die naechste Kopie":

  • waehlen zwei Eintraege dieselbe Kopie, bleibt eine Kopie ohne Eintrag und ein Eintrag ohne ID (genau dieses Muster verursacht in Python die Separatoren ohne Nachbarn/TrackIds);
  • EIN fehlerhafter Koordinatenwert in der sepliste (bekannter Fall: gespiegeltes x bei lfdnr=2) verschiebt so keine anderen Zuordnungen mehr — alle uebrigen Eintraege finden ihre Kopie ueber den kurzen Abstand zuerst, der fehlerhafte bekommt den Rest zugeteilt. Liegt dieser Rest weiter als csv:sepliste-abstand-warnung-mm (500 mm) entfernt, meldet der Export das (exp-sepliste-abstand), ohne die Zuordnung zu verwerfen.

Die Sortierung ist eine strikte Totalordnung (Abstand, dann lfdnr, dann Index) — vl-sort wirft Elemente weg, die unter der Vergleichsfunktion gleich sind, zwei Paare mit identischem Abstand wuerden sonst zu einem verschmelzen. Getestet in tests/test_unit.lsp (csv:sepliste-paare/*, zeichnungsfrei).

Phase 2 (Python): lib/export_csv.py::process_blocks

Aufruf: python export_csv.py <export_raw.json> <data_dir> <output.csv>. main() laedt das JSON, den Omniflo-Katalog (Boegen/Weichen) und ruft process_blocks(blocks, lookup) auf, das die eigentliche Item-Liste baut.

CSV-Spalten (Header, siehe format_csv_line/main):

Elementnummer;TeileArt;TeileId;Bezeichnung;Planquadrat;Anzahl;Position;Boundingbox;
Insertpoint;K1;K2;K3;K4;Nachbarn;TrackIds;Fehler;Warnungen;Merkmale
  • Position = Mittenkoordinate x, y, z; Boundingbox = Ausdehnung (Laenge, Breite, Hoehe) in x, y, z — beide aus csv:get-bbox (vla-getboundingbox), siehe Phase 1.
  • Insertpoint = KOS-String (24-Zeichen Base64, Position+Rotation als Quaternion, csv:kos-encode) des Block-Einfuegepunkts selbst.
  • K1-K4 = Positions-Strings der im Block enthaltenen Koordinatensysteme K1..K4 (12-Zeichen Base64, nur Position, csv:trans-encode) — nur bei Omniflo Bogen/Weiche/Gerade und VF_n/GF_n (K1/K2 aus AS/ES) vorhanden, sonst leer.
  • Fehler = "unverbunden" (keine Partner, aber mindestens einer noetig), "nur ein Partner" (ein Partner, aber mindestens zwei noetig) oder leer. Kreisel/Eckrad/Omniflo brauchen mindestens einen Partner, Gefaellestrecke/Foerderer/Strecke-Modul mindestens zwei (export_neighbors.MIN_PARTNER).
  • Elementnummer wird NICHT aus der TeileId uebernommen, sondern am Ende neu von 1 an vergeben, nachdem alle Zeilen aufsteigend nach TeileId sortiert wurden (teileid_sort_key in process_blocks). Ohne geloeschte Elemente stimmen Elementnummer und TeileId dadurch ueberein; geloeschte Elemente hinterlassen Luecken nur in der TeileId-Folge. Zeilen ohne numerische TeileId (Omniflo-Sum-Zeile, SEP-/SCN-Fallback-IDs ohne ID-Attribut) behalten stabil ihre bisherige Reihenfolge und stehen danach.

Beispiel: Kreisel mit 2 Separatoren + VarioFoerderer mit 2 Separatoren

Ausgangslage in der Zeichnung: ein kleiner Kreisel (KREISEL_1, ID 0010) mit zwei frei aufgesetzten Separatoren auf seiner Bahn, daran andockend ein VF_1 mit einer Kette AS -> Separator -> Separator -> ES (IDs 0021-0024).

Ausschnitt export_raw.json (von csv:collect-export-blocks / csv:block-to-json geschrieben, hier gekuerzt auf die fuer dieses Beispiel relevanten Felder):

[
  {
    "block_name": "KREISEL_1",
    "layer": "ILS_Kreisel",
    "handle": "2A1",
    "x": 10000.0, "y": 5000.0, "z": 0.0, "rotation": 0.0,
    "attribs": {"ID": "0010", "DREHRICHTUNG": "UZS", "ABSTAND": "800"},
    "insertpoint": "AAB3QAAATkAAAAAA...",
    "bbox": {"min": [9200.0, 4200.0, 0.0], "max": [10800.0, 5800.0, 0.0]}
  },
  {
    "block_name": "Separator_SP_300mm",
    "layer": "ILS_Sensor",
    "handle": "2A5",
    "x": 10800.0, "y": 5000.0, "z": 0.0, "rotation": 0.0,
    "attribs": {"ID": "0011"},
    "insertpoint": "AAD4QAAATkAAAAAA..."
  },
  {
    "block_name": "Separator_SP_300mm",
    "layer": "ILS_Sensor",
    "handle": "2A9",
    "x": 10000.0, "y": 5800.0, "z": 0.0, "rotation": 90.0,
    "attribs": {"ID": "0012"},
    "insertpoint": "AAB3QAAAxEAAAAAA..."
  },
  {
    "block_name": "VF_1",
    "layer": "ILS_Foerderer",
    "handle": "2B0",
    "x": 10800.0, "y": 5000.0, "z": 0.0, "rotation": 0.0,
    "attribs": {"ID": "0021", "Bezeichnung": ""},
    "insertpoint": "AAD4QAAATkAAAAAA...",
    "k1": "AAD4QAAATkAAAAAA...",
    "k2": "AAAAQwAATkAAAAAA...",
    "bbox": {"min": [10800.0, 4850.0, 0.0], "max": [13000.0, 5150.0, 300.0]},
    "sepliste": [
      {"typ": "AS",  "lfdnr": 1, "x": 10800.0, "y": 5000.0, "id": "0025"},
      {"typ": "SEP", "lfdnr": 2, "x": 11600.0, "y": 5000.0, "id": "0022"},
      {"typ": "SEP", "lfdnr": 3, "x": 12300.0, "y": 5000.0, "id": "0023"},
      {"typ": "ES",  "lfdnr": 4, "x": 13000.0, "y": 5000.0, "id": "0026"}
    ]
  },
  {
    "block_name": "Separator_SP_300mm",
    "layer": "ILS_Sensor",
    "handle": "2B4",
    "x": 11600.0, "y": 5000.0, "z": 0.0, "rotation": 0.0,
    "attribs": {"ID": "0022"}
  },
  {
    "block_name": "Separator_SP_300mm",
    "layer": "ILS_Sensor",
    "handle": "2B8",
    "x": 12300.0, "y": 5000.0, "z": 0.0, "rotation": 0.0,
    "attribs": {"ID": "0023"}
  }
]

Die beiden Separatoren 0022/0023 sind hier die ECHTEN, top-level exportierten Separator-Bloecke (identisch mit den SEP-Eintraegen der sepliste von VF_1 — siehe "Die sepliste" oben: kein doppeltes Konzept, zwei Blickwinkel auf dieselben Symbole).

Resultierende CSV-Zeilen (Header + betroffene Zeilen, Spalten Insertpoint/K3/K4/Merkmale fuer die Lesbarkeit gekuerzt):

Elementnummer;TeileArt;TeileId;Bezeichnung;Planquadrat;Anzahl;Position;Boundingbox;Insertpoint;K1;K2;K3;K4;Nachbarn;TrackIds;Fehler;Warnungen;Merkmale
1;"ILS 2.0 Kreisel";"0010";"Kreisel :1";"B/3";1;"10000.0, 5000.0, 0.0";"1600.0, 1600.0, 0.0";"...";"";"";"";"";"0011, 0012, 0021";"0011, 0012, 0021, 0022, 0023, 0024";"";"";{"Abstand":"800"}
2;"ILS 2.0 Separator";"0011";"Separator :1";"B/3";1;"10800.0, 5000.0, 0.0";"210.0, 150.0, 14.0";"...";"";"";"";"";"0010, 0012";"";"";"";{"Zuordnung":"0010"}
3;"ILS 2.0 Separator";"0012";"Separator :2";"B/3";1;"10000.0, 5800.0, 0.0";"150.0, 210.0, 14.0";"...";"";"";"";"";"0011, 0021";"";"";"";{"Zuordnung":"0010"}
4;"ILS 2.0 VarioFoerderer";"0021";"VarioFoerderer :1";"B/3";1;"11900.0, 5000.0, 0.0";"2200.0, 300.0, 300.0";"...";"...";"...";"";"";"0010, 0024";"0021, 0022, 0023, 0024";"";"";{}
5;"ILS 2.0 Separator";"0022";"Separator :3";"C/4";1;"11600.0, 5000.0, 0.0";"210.0, 150.0, 14.0";"...";"";"";"";"";"";"";"";"";{"Zuordnung":"0021"}
6;"ILS 2.0 Separator";"0023";"Separator :4";"C/4";1;"12300.0, 5000.0, 0.0";"210.0, 150.0, 14.0";"...";"";"";"";"";"";"";"";"";{"Zuordnung":"0021"}

Zu beachten:

  • Der Kreisel (0010) traegt in TrackIds den KOMPLETTEN Umlauf inkl. der VF-Kettenenden (0021=AS, 0024=ES, aus compute_kreisel_umlauf), waehrend seine Nachbarn-Spalte nur die unmittelbaren Umlauf-Nachbarn zeigt.
  • VF_1 (0021) bekommt seine eigene TrackIds-Spalte (write_separatorliste_merkmale) aus der sepliste: AS -> SEP -> SEP -> ES in Baureihenfolge, unabhaengig vom Kreisel-Umlauf.
  • Die AS/ES-Enden (0021=AS, 0024=ES) sind eigene Zeilen (Zeilentyp "ILS Ausschleuselement"/"ILS Einschleuselement"), direkt aus dem dauerhaften ZZ_ASES_MARKER klassifiziert — in diesem gekuerzten Beispiel nicht einzeln aufgefuehrt, aber ihre TeileIds tauchen in TrackIds beider Seiten auf.
  • Die Separatoren 3 und 5 (0012/0022) unterscheiden sich nur durch ihre Zuordnung: 0012 haengt am Kreisel, 0022/0023 an der VF-Kette — beide Faelle laufen ueber denselben pattern_separator-Blocktyp.

1. Blöcke klassifizieren

Eine grosse Schleife über alle rohen JSON-Blöcke ordnet jeden Block anhand der cfg/export.cfg [blockpattern]-Muster einer TeileArt zu (Kreisel, Eckrad, Omniflo Bogen/Weiche/Gerade, VF-Strecke, Gefaellestrecke, Strecke-Modul, Separator, Scanner, BTMT Be-/Entladung, Eingang/Ausgang) und baut daraus ein Item-dict mit teileart, teileid, bezeichnung, planquadrat, merkmale und den bbox-/KOS-Spalten (bbox_columns). VF_n/GF_n-Items bekommen dabei zusaetzlich x/y (Kettenanfang, fuer die Schleuselement- Berechnung) und sepliste (fuer die Ketten-Nachbarschaft) durchgereicht.

Die bezeichnung-Spalte von VF_n/GF_n/Kreisel/Eckrad kommt ueber bezeichnung_oder_fallback NICHT nur aus der Lauf-Nummerierung ("VarioFoerderer :3", "Kreisel :2" usw.), sondern zuerst aus dem Attribut "Bezeichnung" des Blocks (ATTDEF, in BricsCAD frei editierbar - bei Kreisel z.B. ueber das "name"-Dialogfeld). Ist es leer oder fehlt es (Altbestand ohne das Attribut), bleibt es bei der generierten Standardbezeichnung. Damit laesst sich ein in BricsCAD umbenanntes Element im CSV-Export wiedererkennen.

Separator/Scanner-Items ohne Bounding-Box (weil vla-getboundingbox scheiterte) bekommen einen Fallback: _fallback_separator_bbox baut aus der festen Symbol-Groesse (cfg/export.cfg [Boundingbox] separator_box_*, Default 210x150x14mm) und der bekannten Position/Rotation eine synthetische _bbox, damit der Separator trotzdem an der Nachbarschaftserkennung teilnimmt.

Eingang/Ausgang — nur im CSV-Export

Die Materialfluss-Ein-/Ausgangssymbole (Bloecke Eingang_<DIM>/Ausgang_<DIM>, eingefuegt ueber ils-insert-station, Befehle ILS_EINGANG_INSERT/ ILS_AUSGANG_INSERT) werden nur im CSV-Export als eigene Zeile gefuehrt (TeileArt "Eingang"/"Ausgang", Merkmale wie BTMT: ARTINR/Hoehe/Drehung). export_sivas.py ueberspringt sie bewusst — ein Fluss-Symbol hat keinen eigenen Sivas-Artikel.

Wie Separator/AS/ES nehmen sie als freie Umlauf-Punkte (KREISEL_UMLAUF_TEILEARTEN) an der "TrackIds"-Spalte teil und tauchen so auch auf einem Kreisel auf, auf dessen Bahn sie liegen. Voraussetzung fuer eine ueber Exportlaeufe stabile TeileId ist ein ID-ATTDEF in den DWGs (nachgetragen, dokumentiert in data/ils/allocations.json); ssg-id-check-all fuellt es vor jedem Export, und ssg-id-collect-blocks (Lisp/ssg_id.lsp) erfasst die Bloecke dafuer. Fehlt die ID (noch), greift wie bei BTMT eine lauf-lokale Fallback-Nummer (EIN-/AUS--Praefix).

2. compute_neighbor_ids — die generische Bounding-Box-Nachbarschaft

Datei lib/export_neighbors.py. Testet drei Gruppen gegeneinander (NICHT alle Elemente gemeinsam — das waere bei grossen Omniflo-Anlagen zu teuer bzw. fachlich falsch):

  1. Kreisel/Eckrad gegen Kreisel/Eckrad. Ein echter Kreisel wird dafuer in eine linke und rechte Haelfte gesplittet (kreisel_half_bboxes) — die Trennlinie ist die Achse durch Antriebs- und Spannstation.
  2. Kreisel/Eckrad gegen Gefaellestrecke/Foerderer/Strecke-Modul. Fuer GF/VF wird dabei NICHT die grosse Wrapper-Box getestet, sondern je eine kleine feste Box an der AS- (K1) und ES-Position (K2) — nur dort beruehrt eine Strecke tatsaechlich einen Kreisel.
  3. Omniflo-Elemente gegen Omniflo-Elemente (Bogen/Weiche/Gerade), per STRtree-Broad-Phase + KOS-Verfeinerung ueber K1-K4.

Ergebnis ist die rohe Nachbarn-Spalte fuer Kreisel/Eckrad/GF/VF (fuer Separator/Scanner bewusst NICHT — die werden unten anders behandelt) sowie die Fehler-Spalte (compute_neighbor_errors: "unverbunden"/"nur ein Partner", je nach Mindestanzahl Partner pro TeileArt).

3. Synthetische Zeilen an den Uebergangsstellen

Nur noch EINE Art von "Zeile ohne eigene Zeichnungsgeometrie" wird aus der Geometrie bereits klassifizierter Items abgeleitet:

  • compute_kreisel_touch_switches — praezise Kapsel-Geometrie (nicht nur Bounding-Box) findet jeden Punkt, an dem sich zwei echte Kreisel wirklich beruehren, und erzeugt dort eine "ILS Weiche"-Zeile (build_kreisel_weiche_items). Das ist der Verzweigungspunkt, an dem Material von einem Kreisel zum anderen wechseln kann.

AS/ES-Kettenenden werden NICHT mehr synthetisiert (fruehere Version: compute_strecke_kreisel_schleus/build_strecke_schleus_items suchten den anschliessenden Kreisel per Kollisionstest und erfanden dabei eine eigene, bei jedem Export neue TeileId). Der dauerhafte ZZ_ASES_MARKER (Lisp/export.lsp, siehe oben) ist ein echter Block mit echter Geometrie - "ILS Ausschleuselement"/"ILS Einschleuselement" sind darum eine ganz normale Zeile aus Schritt 1 (Klassifikation), TeileId/Position/Boundingbox direkt vom Marker-Block selbst.

map_sepliste_kette_items (siehe Abschnitt 5 unten) ordnet danach jedem sepliste-Eintrag (AS/SEP/ES) das dazu passende, bereits vorhandene Item zu. Erzeugt bewusst KEINE eigenen Zeilen.

4. Der Kreisel-Umlauf — wie Nachbarn ueber einen Kreisel hinweg entstehen

compute_kreisel_umlauf ist der zentrale Baustein, der freie Punkte (Separatoren, BTMT Beladung/Entladung, AS/ES-Enden) und Kreisel-Kreisel- Weichen zu einer widerspruchsfreien Nachbarschaft zusammenfuehrt. Fuer jeden echten Kreisel werden alle Punkte gesammelt, die dort geometrisch liegen:

  • freie Punkte (KREISEL_UMLAUF_TEILEARTEN in lib/export_neighbors.py: Separator, BTMT Beladung, BTMT Entladung, Eingang, Ausgang UND die AS-/ES- Ein-/Ausschleuselemente — alles Stationen/Markierungen direkt auf der Bahn/dem Track mit eigener Bounding-Box), deren Bounding-Box die Kreisel- Box ueberschneidet. Ein AS/ES bringt seine Box vom eigenen ZZ_ASES_MARKER mit — keine gesonderte Naeherungslogik mehr noetig (fruehere Version suchte hierfuer je AS/ES-sepliste-Eintrag den geometrisch naechstgelegenen Kreisel, unabhaengig davon ob er wirklich in Reichweite lag),
  • die Kreisel-Kreisel-Weichen aus Schritt 3 (in BEIDEN beteiligten Kreisel-Umlaeufen, da eine Weiche der gemeinsame Verzweigungspunkt ist — man kann von Kreisel A nach B und zurueck).

Alle Punkte werden nach Winkel um die Kreiselachse sortiert (Richtung ueber das DREHRICHTUNG-Attribut, UZS/GUZ) — das ergibt eine geschlossene, zirkulaere Reihenfolge. Vorgaenger/Nachfolger in dieser Reihenfolge werden zu Nachbarn.

Die Matching-Box eines Kreisels ist dabei die tatsaechliche, um die Drehung korrigierte Kapsel-Bounding-Box (nicht "Laenge entlang Welt-X" angenommen) — ein 90 Grad gedrehter, langer Kreisel haette sonst eine falsch orientierte (zu breite/zu schmale) Box und faengt Punkte faelschlich ein oder verpasst echte Nachbarn.

5. Ketteninterne Nachbarn — compute_sep_kette + Aufloesung

compute_sep_kette liest jede sepliste und baut daraus einen Schluessel je Eintrag ("<strecke_id>#<lfdnr>") mit vorgaenger/nachfolger (wieder solche Schluessel, None am Kettenende) sowie id (die TeileId des vertretenden Items, siehe oben). Das ist eine reine Uebersetzung der LISP-Baureihenfolge — kein Rateverfahren.

map_sepliste_kette_items loest jeden sepliste-Schluessel auf sein bereits vorhandenes Item auf — EXAKT per ID-Gleichheit (Feld id gegen die teileid der klassifizierten Items), nicht mehr per Koordinaten-Naehe: AS/ES sind eigene Items (Schritt 3 entfaellt fuer sie), SEP ein bereits klassifiziertes Separator-Item (der verpackte Separator liegt durch csv:sep-proxies-erzeugen bereits als echtes Item vor — eine zweite, aus der sepliste erzeugte Zeile waere derselbe physische Separator ein zweites Mal). Nur wenn das id-Feld fehlt (Altbestand-Export ohne Marker/Kopie-ID), faellt SEP auf den alten Abgleich zurueck: Wrapper-ID (Item-Merkmal "Zuordnung") plus naechstgelegener rohen INSERT-Punkt (Item-Felder _x/_y vs. sepliste-Koordinate). AS/ES ohne id bleiben unaufgeloest - fuer sie existiert kein Item mehr, das sie ersatzweise vertreten koennte.

Die Treffer landen zunaechst nur in sep_kette_by_key (Schluessel -> Item), OHNE die Nachbarn-Spalte zu setzen: ein Schluessel kann auf eine Zeile zeigen, deren eigener Nachbar (Vorgaenger/Nachfolger) zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht aufgeloest ist. resolve_umlauf_und_sepliste_nachbarn loest danach in einem einzigen Schritt sowohl die Kreisel-Umlauf-Punkte als auch die sepliste-Schluessel gegen einen gemeinsamen Lookup (freie Punkte nach TeileId, Weichen nach Schluessel, sepliste-Zeilen nach Schluessel) zu echten TeileIds auf.

Die Spalte "TrackIds" — Reihenfolge als eigene CSV-Spalte

Zusaetzlich zur "Nachbarn"-Spalte (Vorgaenger/Nachfolger je Zeile) traegt write_separatorliste_merkmale (lib/export_csv.py) jeder VF_n/GF_n-Zeile die eigene Spalte "TrackIds" (item["trackids"], Top-Level-Feld wie "nachbarn" — KEIN Merkmal) ein: die TeileIds von AS-Ende, Separatoren UND ES-Ende in Baureihenfolge, kommagetrennt (z.B. "0056, 0052, 0053, 0057" fuer AS, zwei SEP, ES). AS/ES zaehlen mit, weil sie beim Kreisel (siehe unten) ebenfalls Teil von dessen TrackIds sind — ohne sie fehlten hier die Kettenenden. Quelle ist die rohe sepliste des Items (nicht sep_kette, dessen dict-Reihenfolge nicht garantiert ist). Muss NACH map_sepliste_kette_items laufen, weil erst dann jeder sepliste-Schluessel (AS/SEP/ES) auf sein reales Item (TeileId) aufgeloest ist. Fehlt einem Eintrag die TeileId (kein id-Feld und - nur bei SEP - kein Koordinaten- Fallback-Treffer), fehlt dieses Kettenglied dann in TrackIds (kein Fehler, sondern Folge der fehlenden Zuordnung).

Konsistenzpruefung: AS/ES in beiden Containern

pruefe_ases_in_beiden_containern (lib/export_csv.py, laeuft am Ende von process_blocks, NACH beiden TrackIds-Spalten) prueft fuer jede AS-/ES- Zeile, ob ihre TeileId sowohl in den TrackIds ihrer EIGENEN Strecke (ZUORDNUNG-Attribut des Markers) als auch in den TrackIds MINDESTENS eines Kreisels auftaucht — beide "Container", zu denen ein AS/ES logisch gehoert. Fehlt einer von beiden, ist das kein Normalfall (z.B. ZUORDNUNG leer/falsch, Kollisionstoleranz zu knapp, Kreisel zu weit weg, fehlende Bounding-Box am Marker): die Zeile bekommt eine Eintragung in der Spalte "Warnungen" (item["warnung"]) UND eine Konsolen-/Debuglog-Meldung.

write_kreisel_separatorliste_merkmale ueberträgt dasselbe Prinzip auf echte Kreisel ("ILS 2.0 Kreisel"): Quelle ist hier NICHT die sepliste (die kennt nur eine einzelne VF_n/GF_n-Kette), sondern compute_kreisel_umlauf (lib/export_neighbors.py) — der bereits fuer die Kreisel-"Nachbarn"-Spalte berechnete, zirkulaere Umlauf aller auf dem Kreisel liegenden Punkte (freie Punkte — Separator UND BTMT Beladung/ Entladung, siehe KREISEL_UMLAUF_TEILEARTEN —, AS/ES-Enden andockender VF_n/GF_n-Ketten, Kreisel-Kreisel-Weichen), sortiert nach Winkel um die Kreiselachse in Richtung des DREHRICHTUNG-Attributs (UZS/GUZ). Die zurueckgegebene Liste beginnt IMMER bei Winkel 0 Grad (Kapsel-Achsrichtung, kleinster Winkel >= 0 Grad in Umlaufrichtung) — write_kreisel_ separatorliste_merkmale loest die rohen Umlauf-Schluessel (TeileId eines freien Punkts, sep_kette-Schluessel oder Weichen-Key) auf echte TeileIds auf und schreibt sie kommagetrennt in item["trackids"] auf den Kreisel selbst. Muss darum NACH resolve_umlauf_und_sepliste_nachbarn (bzw. nach allen Zeilen-Registrierungen: build_kreisel_weiche_items, map_sepliste_kette_items) laufen.

BTMT Beladung/Entladung sind bewusst NICHT in SENSOR_TEILEARTEN aufgenommen (die bleibt Separator/Scanner vorbehalten, siehe compute_sensor_zuordnung/compute_scanner_nearest_separator in Abschnitt 6) — eine eigene Konstante KREISEL_UMLAUF_TEILEARTEN sammelt stattdessen genau die TeileArten, die als frei platzierter Punkt auf einer Kreisel-Bahn liegen koennen.

6. Sensor-Zuordnung, Ausgabe

compute_sensor_zuordnung bestimmt fuer jeden Separator/Scanner ohne bekannte (fixierte) Zuordnung das Traegerelement (Gefaellestrecke > Foerderer

Kreiselhaelfte, per Bounding-Box). compute_scanner_nearest_separator haengt jedem Scanner den raeumlich naechsten Separator an. Am Ende werden alle Items nach TeileId sortiert und als CSV-Zeilen ausgegeben (format_csv_line).

Warum eine Zeile keine Nachbarn hat — Diagnose-Leitfaden

Symptom Wahrscheinlichste Ursache
ALLE Zeilen ohne Nachbarn, auch Kreisel bbox-Feld fehlt im JSON komplett (vla-getboundingbox scheiterte global) — pruefen, ob csv:run-export eine exp-bbox-fail-Warnung ausgegeben hat
Nur GF/VF ohne Nachbarn, Separatoren teils auch sepliste wurde nicht ans Item durchgereicht, oder die Strecke beruehrt geometrisch keinen Kreisel (Fehler = "unverbunden")
Ein Separator/Scanner ohne Nachbarn, Rest ok Separator ist weder Teil einer sepliste-Kette noch nah genug an einem Kreisel (freier, isoliert platzierter Sensor) — legitimer Fall, keine Fehlkonfiguration
Zwei sich beruehrende Kreisel haben falsche/keine Nachbarn am Beruehrpunkt Pruefen, ob compute_kreisel_touch_switches ueberhaupt eine Weiche erzeugt (Toleranz [Nachbarschaft] toleranz_mm) und ob sie im Kreisel-Umlauf beider Kreisel auftaucht
Nachbarn enthaelt einen Wert wie "0026#3" statt einer TeileId Regression im Aufloese-Schritt — ein sep_kette-Schluessel wurde nicht durch resolve_umlauf_und_sepliste_nachbarn ersetzt (sollte nicht mehr vorkommen, siehe Tests test_export_kreisel_umlauf.py)

Das Kollisions-/Nachbarschafts-Debugprotokoll (cfg/export.cfg [Nachbarschaft] debug_log=1) schreibt eine .dbg-Datei mit jeder Klassifikation, Gruppenzuordnung und jedem Ueberschneidungstest — der schnellste Weg, einer fehlenden Nachbarschaft auf den Grund zu gehen.

Relevante Tests

  • tests/test_export_kreisel_umlauf.py — Kreisel-Kreisel-Weiche im Umlauf, rotationsunabhaengige Kreisel-Matching-Box, sepliste-Nachbarn-Aufloesung ohne rohe Schluessel in der Ausgabe, Kreisel-Umlauf-Start bei 0 Grad, BTMT Beladung/Entladung als freie Umlauf-Punkte, "TrackIds"-Spalte.
  • tests/test_export_separator_bbox.py — feste Separator-Symbol-Box (Geometrie + Fallback bei fehlender vla-getboundingbox-Box).
  • tests/test_export_bezeichnung.py — "Bezeichnung"-Spalte von VF_n/GF_n/Kreisel/Eckrad nutzt das Anwender-Attribut, sofern gesetzt.

Alle laufen komplett ohne BricsCAD (reine Python-Geometrie/-Logik).