build_track_graph baut die Fein-Adjazenz jetzt direkt aus der geordneten TrackIds-Spalte je Container (Element.track_ids): Kreisel als zirkulaerer Umlauf in Drehrichtung (Export-Sortierung), Strecke/Gefaelle als lineare Kette AS -> SEP.. -> ES. Gemeinsame AS/ES-/Weiche-Knoten verketten die Container automatisch - die Rueckmeldungs-/Rollen-Heuristik aus der Nachbarn-Spalte (_transfer_kreisel_lane, _wire_weiche, _orient_separator_links) entfaellt komplett. _attach_track_symbols misst offene Bahnenden jetzt am feinen Graphen statt am groben; das behebt die vereinzelten Falsch-Eingaenge an voll verketteten Bahnen (HundM05: Bahn 0001-0004, 0006-R). Doku in doc/Python_Scripts.md und doc/track.md nachgezogen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# Bahnzusammenhang-Graph (`--track`)
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`material_flow.py --track` erzeugt neben dem groben Materialfluss-Graphen einen
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**feineren Bahnzusammenhang-Graphen** (`<name>_track.dot`, mit `--tosvg` auch
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`<name>_track.svg`). Dort ist jedes einzelne Bahnelement ein eigener Knoten —
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Separator, Ausschleuselement, Einschleuselement, Weiche sowie die Ein-/
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Ausgangspunkte (BTMT Be-/Entladung, Eingang/Ausgang) —, während sie im groben
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Graphen nur Kanten bzw. Zuordnungen an Kreisel/Strecke/Gefällestrecke liefern.
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## Datenquelle: die CSV-Spalte `TrackIds`
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Die Reihenfolge der Elemente entlang einer Bahn wird **nicht** mehr aus der
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`Nachbarn`-Spalte rekonstruiert, sondern direkt aus der Spalte `TrackIds`
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gelesen (`Element.track_ids`, `parse_track_ids`). Jeder **Container** trägt dort
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die geordnete Liste der auf ihm liegenden Bahnelemente; der dxfmakros-Export
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berechnet sie bereits (siehe `dxfmakros/doc/csv-export.md`, Abschnitt „Die
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Spalte `TrackIds`"):
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| Container | `TrackIds`-Inhalt | Reihenfolge |
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|---|---|---|
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| Kreisel | alle freien Punkte (Separator, BTMT, Eingang/Ausgang), AS/ES-Enden andockender Strecken, Kreisel-Kreisel-Weichen | zirkulär, nach Winkel in `Drehrichtung` (UZS/GUZ), Start bei 0° |
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| Strecke / Gefällestrecke | `AS → SEP… → ES` | lineare Baureihenfolge der Kette |
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Beispiel (`mubea_export.csv`):
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```
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Gefällestrecke 0016 trackIds = [0118(AS), 0059(SEP), 0119(ES)]
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Strecke 0013 trackIds = [0124(AS), 0054, 0053, 0125(ES)]
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Kreisel 0001 trackIds = [0040(Sep@0001-R), 0079(Weiche), 0036(Sep@0014)]
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```
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## Aufbau des Graphen (`build_track_graph`)
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1. **Strecke/Gefällestrecke** — lineare Kette entlang `track_ids`. Die Richtung
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kommt aus den Kettenenden: Ausschleuselement = Anfang (Material verlässt den
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Kreisel), Einschleuselement = Ende. Steht das Einschleuselement vorn bzw. das
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Ausschleuselement hinten, wird die Liste umgedreht. Kanten-Notiz `"Bahn"`.
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2. **Kreisel** — zirkulärer Umlauf entlang `track_ids` (bereits in Drehrichtung
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sortiert). Aufeinanderfolgende Einträge werden verbunden; bei bekannter
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Drehrichtung schließt das letzte Element zurück auf das erste (geschlossener
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Umlauf). Kanten-Notiz `"Umlauf"`.
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3. **Verwaiste Elemente** — ein Bahnelement, das in **keiner** `TrackIds`-Liste
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steht (z. B. ein frei platzierter Separator ohne Kette, oder wenn die CSV gar
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keine `TrackIds`-Spalte hat), wird an einen gestrichelten **Platzhalter** für
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seine `Zuordnung` gehängt (`"unbestimmt"`) und als Warnung gemeldet.
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4. **Systemgrenzen** — BTMT Be-/Entladung werden über den bereits im groben
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Graphen aufgelösten Anschluss angebunden (`_attach_track_stations`); offene
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Bahnenden ohne Station bekommen ein generisches Symbol Eingang/Ausgang
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(`_attach_track_symbols`). Wichtig: die Offenheit wird am **feinen** Graphen
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gemessen (ein reales Bahnelement ohne Vorgänger/Nachfolger in `track.edges`),
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**nicht** am groben. Der grobe Graph kann eine Bahn als offenes Ende führen,
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obwohl ihre AS/ES-Enden im Kreisel-Umlauf längst verkettet sind (die Richtung
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blieb dort nur „unbestimmt") — würde man ihn als Maßstab nehmen, entstünden
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vereinzelte Falsch-Eingänge an voll verketteten Bahnen (beobachtet an
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`HundM05.csv`: Bahn 0001–0004, 0006-R).
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## Warum das die `Nachbarn`-Heuristik ersetzt
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Der entscheidende Punkt: ein Element, das in **zwei** Containern gelistet ist,
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ist **derselbe Knoten** und verkettet die Container automatisch.
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- Ein **Ausschleus-/Einschleuselement** steht sowohl in der `TrackIds` seiner
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Strecke als auch im Umlauf des angedockten Kreisels → Kreisel und Strecke sind
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über diesen gemeinsamen Knoten verbunden.
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- Eine **Kreisel-Kreisel-Weiche** steht in den `TrackIds` beider Kreisel → beide
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Umläufe treffen sich an diesem gemeinsamen Knoten.
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Beispiel: `0118(AS)` steht in Gefällestrecke `0016` **und** im Umlauf von Kreisel
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`0010`; `0119(ES)` steht in `0016` **und** in Kreisel `0002`. Der Fluss
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`Kreisel 0010 → 0118 → 0059 → 0119 → Kreisel 0002` ergibt sich damit von selbst.
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Die frühere Rekonstruktion aus der `Nachbarn`-Spalte (Rückmeldungs-/Rollen-
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Heuristik, Separator-Separator-Orientierung, Höhen-Fallback) entfällt dadurch
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komplett — mit ihr die zahlreichen zugehörigen Warnungen.
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## Legende der Kanten-/Knotendarstellung
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| Darstellung | Bedeutung |
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| blau (`"Bahn"`) | Weiterfahrt auf derselben Strecke/Gefälle-Kette |
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| hellblau (`"Umlauf"`) | Kreisel-Umlauf (Reihenfolge in Drehrichtung) |
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| grün (`"Station"`) | Anbindung BTMT Be-/Entladung |
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| gepunktet (`"Symbol"`) | offenes Bahnende ohne BTMT-Station |
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| gestrichelt gelb (`"unbestimmt"`) | Element nicht in einer `TrackIds`-Kette |
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| Raute (Knoten) | Weiche |
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| Ellipse (Knoten) | Ein-/Ausgang, BTMT Be-/Entladung |
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| gestrichelter Rand (Knoten) | Bahn-Platzhalter (Reihenfolge/Position offen) |
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